Ausbildung

Packen Sie mit an!

Wir bilden qualifizierte Fachkräfte für einen lebendigen und vielseitigen Beruf aus. Das ist deine Chance!

Bewirb dich jetzt!

Haus Siloah, Bad Krozingen

Seniorenpflegeheim Breisach

Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Bad Krozingen

Haus der Altenpflege, Lörrach

Wichernhaus, Freiburg

 


Diakonische Einrichtungen sind attraktive Arbeitgeber

Bereits zum dritten Mal in Folge wurde die Diakonie unter die Top 100 der besten Arbeitgeber Deutschlands gewählt. Am trendence-Schülerbarometer 2016/2017, dessen Ergebnisse Mitte August veröffentlicht wurden, nahmen 17.000 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 13 teil. Nach Platz 36 im Jahr 2014 und Platz 42 im vergangenen Jahr, erreichte die Diakonie in diesem Jahr mit Rang 34 die bisher beste Platzierung.

Diakonische Einrichtungen und Verbände wie die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. dürfen nun in ihren Stellenanzeigen und auf ihren Karrierewebsites mit einem entsprechenden "Gütesiegel" werben.

Jedes Jahr ermittelt das trendence Institut die attraktivsten Arbeitgeber in Deutschland und weltweit.

Hier geht's zum Ranking der TOP 100 Arbeitgeber.

 


Unser Ausbildungsbotschafter

Mustafa Teskeredzic (23) ist Ausbildungsbotschafter der Evangelischen Stadtmission Freiburg.

Im Wichernhaus Freiburg wird er zur Pflegefachkraft ausgebildet. Zusätzlich lässt er sich beim Diakonischen Werk Baden als "Young Diakonie Scout" schulen.

Als unser Botschafter für die Pflege-Ausbildung informiert er interessierte Jugendliche bei Jobmessen über seine Arbeit, ist Ansprechpartner für Schulklassen und beteiligt sich an der Öffentlichkeitsarbeit.

Fragen an den Ausbildungs-Botschafter

Warum hast du dich für eine Ausbildung in der Altenpflege entschieden?
Bevor ich mich für die Ausbildung entschieden habe, habe ich in meiner Heimat zwei Jahre lang Sozialarbeit studiert. Ich wollte schon immer einen Beruf ausüben, in dem ich Menschen helfe, die auf Hilfe von anderen angewiesen sind. Außerdem haben mich Fälle von Bedürftigkeit, die ich privat erlebt habe, stark mitgenommen und mir so in meiner Entscheidung geholfen.

Was gefällt dir besonders gut an deiner Ausbildung?
Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich und der Alltag ist nie gleich. Man lernt immer wieder neue Menschen kennen und muss sich immer wieder auf neue Situationen einstellen. Wir lernen Pflegekonzepte, die wir später als Pflegefachkräfte umsetzen sollen.

Gibt es auch schwierige oder belastende Momente?

Jeder Frühdienst, also das Aufstehen morgens (lacht)…  Ja, natürlich. Aber das ist sehr individuell. Bei manchen ist es der Umgang mit Sterbenden, bei anderen die Ekel- und Geruchstoleranz. Sehr schwer fällt mir, wenn ein Bewohner, mit dem ich mich besonders gut verstanden habe, gehen muss, also unsere Welt verlässt. Und was ich persönlich schade finde, ist, dass manche Senioren selten oder sogar gar keinen Besuch kriegen.

Viele glauben, dass Altenpflege ein Frauenberuf ist.
Was sagst du als Mann dazu?

Ich finde, es ist eine interessante, aber schwere ‚Baustelle‘. Ich empfinde es überhaupt nicht als Frauenberuf, weil es körperlich und psychisch sehr belastend ist. Aber es ist noch immer ein größerer Anteil von Frauen, die den Job ausüben, als Männer, was ich persönlich schade finde. Hiermit würde ich gerne die junge Männer aufrufen, ihre Kraft und Ausdauer an der richtigen Stelle einzusetzen.

Was sind deine Pläne für die Zeit nach der Ausbildung?
Hast du ein Karriereziel?

Ja, auf jeden Fall möchte ich in der Pflege bleiben. Es gibt eine Vielfallt von Möglichkeiten, eine Karriere zu machen und sich weiterzubilden. Erst möchte ich das Examen schaffen und dann schau‘ ich mal weiter. Ich habe schon überlegt, nach der Ausbildung eine Weiterbildung zu machen zur Wohnbereichsleitung, aber das hat noch Zeit.

Als Ausbildungsbotschafter willst du Jugendliche für die Altenpflege begeistern. Was sind deine Argumente?
Es ist ein Beruf der Zukunft. Es ist ein Beruf, der sicher ist, in dem man sich in verschiedenen Richtungen weiterbilden und wirklich gute Karriere machen kann. Außerdem ist es ein Beruf, in dem man auch viel Spaß hat durch die Begegnung mit verschiedensten Menschen - Senioren und Kollegen.

Du machst nicht nur Werbung für deinen Beruf, sondern auch für deinen Arbeitgeber. Warum lohnt es sich, die Ausbildung bei der Evangelischen Stadtmission Freiburg zu machen?
Ich bin im Wichernhaus tätig und kann für meine Kollegen sagen, dass die sehr hilfsbereit, gut ausgebildet und nett sind. Die Stadtmission ist ein Arbeitgeber, der auch nach der Ausbildung zum Altenpfleger Möglichkeiten anbietet, sich weiterzubilden und eine Karriere zu machen. Dazu muss ich auch klar sagen, dass wir, also die Azubis der Evangelischen Stadtmission Freiburg, eine gute Vergütung haben. Ich kann nur empfehlen, sich für ein Praktikum, FSJ oder eine Ausbildung zu bewerben und es aus eigener Erfahrung zu entdecken.

 


Erste Erfahrungen eines neuen Azubis

Alou Djemfediguou hat im April 2016 im Seniorenpflegeheim Wichernhaus der Evangelischen Stadtmission Freiburg mit der Ausbildung zur Fachkraft für Altenpflege angefangen. Unser Ausbildungsbotschafter Mustafa hat ihn gefragt, wie seine erste Erfahrungen sind.

Woher kommst du, wie alt bist du und was hast du bisher in deinem Leben gemacht?
Ich komme aus Togo, genauer gesagt aus Sotouboua. Ich bin 26 Jahre alt. Vorher habe ich studiert (Allgemeine Gesundheitswissenschaft), aber ohne Abschluss. Außerdem  habe ich in der Gastronomie in Freiburg gearbeitet.

Warum die Ausbildung zum Altenpfleger?
Ich habe mich für eine Ausbildung als Altenpfleger entschieden, weil ich alten Menschen in ihrem Alltag helfen möchte. Ich mag es, mit alten Menschen zusammen zu sein und ihre Geschichten zu hören.

Wie gefällt dir bisher die Ausbildung (Schule und Praxis)?
Bis jetzt ist alles super! Am ersten Tag hatte ich Angst, aber im Lauf der Zeit habe ich mir keine Sorgen mehr gemacht. Meine  Klassenkameraden sind alle nett und hilfsbereit. Ich habe ein gutes Gefühl nach den zwei Blöcken Schule. Bisher läuft auch in der Praxis alles gut.

Gab es schon schwierige Erfahrungen?
Bis jetzt habe ich keine schwierige Erfahrung gehabt. Außer früh aufstehen. (lacht).

Was macht dir Spaß bei der Arbeit mit alten Menschen und gab es schon positive Eindrücke?
Die Teamarbeit mit meinen Kollegen und den alten Menschen, die vieles mitmachen, macht mir Spaß. Man lernt sehr viele Menschen kennen. Außerdem lernt man jeden den Tag viel. Die alten Menschen haben sehr viel zu erzählen und es ist sehr interessant  die verschiedene Geschichten  zu hören.

Wie kommst du mit deinen Kollegen und Kolleginnen klar?
Die Stimmung bei der Arbeit ist super, die Kollegen sind hilfsbereit und bringen mir viel bei, z.B. die Einarbeitung in die Spätdienste, die ich gerade hatte.

Warum Stadtmission, warum Wichernhaus?
Ich habe gegoogelt und kam auf die Stadtmission Freiburg. Ich habe mich erst auf der Homepage beworben und dann hatte ich ein Vorstellungsgespräch mit meiner Praxisanleiterin. Danach habe ich ein Praktikum im Wichernhaus gemacht (1 Monat) und habe mich dann entschieden, auch die Ausbildung hier zu machen.

Danke für das kurze Interview und wir wünschen dir noch viel Spaß und Erfolg bei uns!

Den Fortschritt werden wir weiterhin beobachten und im regelmäßigen Austausch mit dem Azubi bleiben.

 


In der Sendereihe "Vision - Mission - Stadtmission" von bw.family.tv lief im Dezember ein Beitrag über die Ausbildung in der Altenpflege bei der Evangelischen Stadtmission Freiburg. Der Beitrag wurde von der ERB Medien GmbH im Sommer 2015 im Wichernhaus Freiburg und im "Haus der Altenpflege" in Lörrach gedreht.

 


„Ich lerne jeden Tag dazu“: Karrierechancen in der Altenpflege

Vom Studieren träumte Eva Stiefvater schon als Auszubildende. Nun ist die 28-jährige Altenpflegerin auf dem besten Weg, ihren Traum zu verwirklichen. Im Seniorenpflegeheim Breisach der Evangelischen Stadtmission Freiburg fand und nutzte sie alle Möglichkeiten, um ihr Fachwissen entsprechend ihren Interessen auszubauen – bis hin zum berufsbegleitenden Bachelor-Studium.

„Ich lerne jeden Tag etwas dazu. Und das hört nie auf“, ist Eva Stiefvater überzeugt. So hatte sie sich nach ihrem Examen vor sieben Jahren gleich an die nächste Herausforderung gewagt: Schon nach einem Jahr meldete sie Interesse an, sich als Praxisanleitung fortbilden zu lassen. Seit 2009 betreut sie nun einen Teil der Auszubildenden im Seniorenpflegeheim Breisach. Die dazugehörige Weiterbildung machte sie 2010 bis 2011, gleich danach schloss sich eine Zusatzqualifikation für Kinästhetik an, inklusive Fortbildung zur Tutorin. Seit 2013 ist sie zudem als Honorardozentin an der Berufsschule tätig und nimmt praktische Prüfungen ab.

Doch Eva Stiefvater gab sich damit nicht zufrieden. „Den Wunsch zu studieren hatte ich schon während meiner Ausbildung. Aber ich dachte lange Zeit, dass ich nicht die nötigen Qualifikationen mitbringe. Dann habe ich erfahren, dass man einen Eignungstest machen kann. Den habe ich bestanden.“ Im vergangenen Jahr begann die Altenpflegerin den Bachelor-Studiengang „Pädagogik im Gesundheitswesen“ mit dem Schwerpunkt Pflegewissenschaften. Da sie das Studium an der Katholischen Hochschule Freiburg berufsbegleitend absolviert, wird es neun Semester dauern, bis sie ihren Abschluss machen kann. Ihr Ziel ist klar: „Ich will Berufsschullehrerin werden.“ Nebenbei will sie aber immer in der Altenpflege weiterarbeiten, „damit ich den Kontakt zur Praxis nicht verliere“.

Zurzeit hat die 28-Jährige in Breisach eine 50%-Stelle, die auch ihre Aufgabe als Praxisanleitung beinhaltet. Wie viel sie arbeiten kann, richtet sich nach den Vorlesungszeiten. „Mal bin ich drei Wochen ganztags an der Hochschule, dann arbeite ich wieder ein paar Wochen im Heim.“ Sie ist froh darüber, dass ihre Bereichsleitung den Dienstplan auf ihre Möglichkeiten abstimmt. Im Gegenzug springt sie für erkrankte Kollegen ein, wenn ihr Studium es erlaubt.

Heimleiter Roland Stadler freut sich über seine engagierte Mitarbeiterin: „Sie bringt frischen Wind mit und wir profitieren durch sie vom aktuellen Stand der Fachwissenschaft.“ Dass Eva Stiefvater zuerst die praktischen Grundlagen gelegt habe und nun zusätzlich die Theorie lerne, sei der richtige Weg. „Reine Theoretiker, die nie in der Pflege gearbeitet haben, sind für unsere Einrichtung nicht geeignet.“

Eva Stiefvater ist überzeugt, dass Theorie und Praxis sich gegenseitig befruchten. „Im Studium zehre ich von meiner praktischen Erfahrung in der Pflege, besonders von der Tätigkeit als Praxisanleitung. Die hat ja schon eine große Ähnlichkeit zur Lehrtätigkeit.“ Umgekehrt fließen die Studieninhalte schon jetzt in ihre Arbeit ein, zum Beispiel bei der Erstellung eines Konzepts für die Praxisanleitungen der Evangelischen Stadtmission und bei der Betreuung der Schülerinnen und Schüler. Die Qualität der Ausbildung in Breisach scheint den Nachwuchs jedenfalls zu überzeugen: „Alle guten Auszubildenden sind nach dem Examen bei uns geblieben.“

 


Begleitung auf dem Ausbildungsweg

Praxisanleiterinnen stehen den Altenpflege-Azubis zur Seite

Hinter dem sterilen Begriff "Praxisanleitung"  stehen viele starke Persönlichkeiten, die sich vom Praktikum bis zum Examen für "ihre" Auszubildenden einsetzen. Sie begleiten die angehenden Altenpflegekräfte nicht nur  fachlich, sondern sind auch Ansprechpartner für deren Sorgen und Freuden. Wir stellen Ihnen zwei engagierte Praxisanleiterinnen aus Freiburg und Bad Krozingen vor.

Für die Azubis geht sie durchs Feuer

Praxisanleiterin Iris Kliver (links) unterstützt die Schülerin Ida Ortmann (3. Ausbildungsjahr) beim Bewegungstraining mit einem Bewohner.

Iris Kliver arbeitet seit dem Anfang der 90er-Jahre im Seniorenpflegeheim Wichernhaus der Evangelischen Stadtmission Freiburg.  Vorher war sie 7 Jahre in der ambulanten Pflege tätig. "Schon damals habe ich mich um die Schülerinnen und Schüler gekümmert, das hat mir immer viel Spaß gemacht", erinnert sie sich. Als sie dann vor 10 Jahren die Stelle als Praxisanleitung angeboten bekam, sagte sie mit Freuden zu.

Seitdem ist sie von der Arbeit in der Pflege freigestellt, um die Auszubildenden auf deren Weg zur Fachkraft für Altenpflege zu begleiten. "Ich setze mit den Schülern praktisch um, was sie in der Altenpflegeschule theoretisch lernen. Sie erhalten Anleitungen zu bestimmten Themen - meist einzeln, aber auch in Gruppen – und ich begleite sie regelmäßig bei ihrem Dienst auf den Wohnbereichen. So erlebe ich die Schüler im Arbeitsalltag, und sie haben jemanden dabei, den sie fragen können." Die Praxisanleiterin sorgt auch dafür, dass die Azubis über den "Tellerrand" ihres Wohnbereichs hinausblicken. "Wenn zum Beispiel anderswo im Haus ein Bewohner mit einem besonderen Krankheitsbild liegt, gebe ich den Schülern Bescheid, damit sie etwas dazulernen können."

Was gefällt Iris Kliver besonders an ihrer Arbeit? "Wenn es mir gemeinsam mit dem Schüler oder der Schülerin gelingt, die Stärken zu fördern und das Positive herauskitzeln. Wenn ich einen Schüler oder eine Schülerin drei Jahre lang begleitet habe und der gute Kontakt auch nach der Übernahme bestehen bleibt", nennt Kliver zwei Beispiele. Doch ihre Arbeit bringt auch Herausforderungen mit sich: "Bei uns werden 10-15 Azubis gleichzeitig ausgebildet. Das ist eine Mischung aus verschiedenen Altersgruppen, Kulturen und Sprachen. Und natürlich gibt es viele individuelle Unterschiede." Zu ihren Aufgaben gehört auch die Beurteilung der Auszubildenden. Hier gibt es auch schwere Momente, etwa "wenn ich bei einem Schüler zwar Lernfortschritte sehe und er sich richtig anstrengt, aber trotzdem die Leistung nicht ausreicht, um die Ausbildung fortzusetzen".

Am Ende der Ausbildung bleiben die frisch gebackenen Fachkräfte vielfach im Wichernhaus - zurzeit sind über 50 Prozent der Fachkräfte im Haus "Eigengewächse". Das mag auch an der guten Begleitung während der drei Ausbildungsjahre liegen. Die Auszubildenden fühlen sich hier jedenfalls gut aufgehoben, wie eine Schülerin bestätigt: "Frau Kliver geht für uns durchs Feuer!"

Sie stärkt dem Nachwuchs den Rücken

Auch dem Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Bad Krozingen bleiben die ehemaligen Azubis gerne treu – rund die Hälfte der heutigen Fachkräfte hat ihren Beruf hier gelernt. Margot von Beckerath ist die Praxisanleitung für dieses Pflegeheim sowie das Haus Siloah, das ebenfalls  zur Evangelischen Stadtmission gehört. Als gelernte Krankenschwester ist sie sozusagen eine Quereinsteigerin in der Altenpflege. Einschlägige Berufserfahrung brachte sie jedoch aus der ambulanten Altenpflege mit, als sie im Jahr 2001 ihre Stelle als Praxisanleiterin antrat. "Mir macht es Spaß, jungen Menschen etwas beizubringen", erklärt von Beckerath ihre Motivation. Außerdem möchte sie dazu beitragen, den Azubis das zu geben, was ihr in der eigenen Ausbildung fehlte: "Ich habe in den 70er-Jahren in einem Krankenhaus bei Ordensschwestern gelernt. So etwas wie eine Praxisanleitung als Begleiterin gab es da noch nicht. Mir hätte so eine Begleitung damals sehr geholfen."

Heute kann sie selbst für die Schülerinnen und Schüler da sein - sogar schon vor dem Beginn der eigentlichen Ausbildung: von Beckerath ist bei Bewerbungsgesprächen dabei, kümmert sich um Hospitanten und Praktikanten und führt bei Bedarf auch Gespräche mit der Arbeitsagentur oder der Ausländerbehörde. Zudem sorgt sie für den Kontakt mit der Altenpflegeschule.

In der eigentlichen Ausbildung bekommen die Schüler dann pro Halbjahr 25 Stunden pädagogische Begleitung, entweder in Einzel-, Doppel- oder Gruppenbetreuung. Die täglichen Handgriffe und Behandlungsschritte werden teilweise direkt an Bewohnern geübt, aber auch an anderen Schülern oder an einer Pflegepuppe. "Ich lege auch viel Wert darauf, dass die Schüler die Perspektive der Bewohner kennenlernen. Neulich habe ich ein Rollstuhltraining angeboten. Die Azubis mussten sich  im Rollstuhl durch Bad Krozingen bewegen. So konnten sie am eigenen Leib erfahren, welche Hindernisse sich ihnen in den Weg stellen und auch, wie angewiesen sie auf die Hilfe anderer sind." Da die Arbeit in der Pflege körperlich anspruchsvoll ist, vermittelt die Praxisanleiterin auch, wie die angehenden Fachkräfte auf ihre Gesundheit achten können, etwa durch ein stärkendes Rückentraining. Nicht selten geht ihre Arbeit über das rein Fachliche hinaus: "Ich bin auch die Ansprechpartnerin für gesundheitliche oder familiäre Sorgen der Schüler."

Die Seniorenpflegeheime der Evangelischen Stadtmission stehen für ein christliches Menschenbild, das sich im Umgang mit den anvertrauten Menschen widerspiegeln soll. Spielt der Glaube bei der Arbeit mit den Azubis da auch eine Rolle? "Die Schüler müssen keine gläubigen Christen sein, aber sie sollten den Glauben der Bewohner achten", meint von Beckerath. Im Rahmen der Ausbildung würden sich viele Schüler angesichts von Schmerzen und Tod mit der Frage nach dem Sinn auseinandersetzen. Aber wie sie zum Glauben stehen, sei sehr unterschiedlich: "Das reicht vom muslimischen Praktikanten, der den Ramadan einhält, bis zum Umschüler aus dem IT-Bereich, der als Pfleger die christliche Nächstenliebe leben will."

Die Praxisanleiterin kümmert sich übrigens nicht nur um junge Leute, die gerade die Schule absolviert haben: "Wir bilden auch einige gestandene Familienmütter und -väter aus, die in der Pflege eine neue berufliche Perspektive gefunden haben." Für Interessierte jeden Alters kann Margot von Beckerath eine Ausbildung in der Altenpflege empfehlen, denn "dieser Beruf hat Zukunft und ist wegen des demographischen Wandels krisensicher. Gute Pfleger mit einer qualifizierten Ausbildung werden immer gebraucht!"

 


Der Rapper Idref hat ein Musikvideo im Seniorenheim gedreht:

Credits

Drehbuch/Idee und Text: Idref
Musik: Timecy/Ohrbeat
Video: Julian Jakobsmeyer
Location: St. Johannisstift Altenheim

Von Idref stammt auch das Stück "Gemeinsam", ein Lied für alle Pflegekräfte dieser Welt.

Credits:
Text: Idref
Musik/Mix/Master: Timecy
Gesang von: Stephanie Garris
Idee: Idref

 


In einem Film der bpa-Landesgruppe Baden-Württemberg erzählen vier angehende Altenpflegekräfte von ihrer Ausbildung.

Berufswahl Altenpflege - Eine Initiative des bpa

Weitere Infos: www.youngpropflege.de

 


Altenpflege? Muss ich da den ganzen Tag Windeln wechseln?

Glaub nicht alles, was du hörst!
Altenpflege ist anders und mehr, als du denkst:

Du übernimmst Verantwortung

Du sorgst nicht nur dafür, dass alte Menschen "satt und sauber" sind. Auf der Basis fachlicher und menschlicher Kompetenz bist du verantwortlich für die Gesundheit und das Wohlbefinden "deiner" Bewohner, du unterstützt und motivierst Menschen, ihre Fähigkeiten zu erhalten oder wiederzugewinnen. Darüber hinaus bist Du zuständig für die Organisation des Stationsablaufs, das Medikamantenhandling, die EDV-gestützte Pflegeplanung, Fachberatungen und die Koordination verschiedener Berufsgruppen.

Du lernst Menschen kennen

Du hast Kontakt mit vielen interessanten Menschen – Senioren mit ihren gelebten Biographien, Angehörigen, Kollegen, Ärzten und Therapeuten.

Du lernst nicht nur für deinen Beruf

Vieles, was du in deiner Ausbildung zur Altenpflegefachkraft lernst, nutzt dir auch im privaten Leben - Einfühlungsvermögen, Beziehungsgestaltung und bewusste Kommunikation, Maßnahmen zum Erhalt der Gesundheit und natürlich auch der Umgang mit Krankheit sind nur einige Beispiele für Fähigkeiten, die der eigenen Persönlichkeitsreifung zugute kommen.

Die Kasse stimmt

Nur wenige Ausbildungsberufe sind so gut bezahlt – die Stadtmission zahlt schon im 1. Ausbildungsjahr fast 900 Euro im Monat. Im 3. Jahr verdienst du rund 1.050 Euro.

Du hast gute Aufstiegschancen

Bei der Stadtmission pflegst du nicht nur Senioren, sondern auch deine Karriere. Mit den monatlichen Fortbildungsangeboten bleibst Du immer auf dem Laufenden. Und mit den entsprechenden Weiterbildungen kannst Du dich nach der Ausbildung als PraxisanleiterIn, als gerontopsychatrische Fachkraft, als Palliativfachkraft u.v.m. spezialisieren, die Leitung eines Wohnbereichs übernehmen oder dich zur verantwortlichen Pflegefachkraft hocharbeiten und die pflegerische Leitung eines Hauses übernehmen.

Du bist nicht allein

  • Während deiner Ausbildung kümmert sich eine freigestellte Praxisanleitung um dich.
  • In all unseren Einrichtungen arbeiten mehrere Auszubildende zusammen.
  • Und auch nach der Ausbildung ist Pflege ein Mannschaftssport - Pflegekräfte sind Teamplayer!

Du hast die Wahl

Die Stadtmission betreibt sechs Seniorenheime - zwei weitere sind in Planung - und eine ambulante Diakoniestation im Raum Freiburg und Umgebung. Such dir den Ort, das Haus oder das Pflegeangebot (ambulant/stationär) aus, die zu dir passen!

Du bestimmst das Tempo

Es muss nicht gleich die 3-jährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft sein. Die Stadtmission braucht auch AltenpflegehelferInnen.

 


Benutzen Sie die komfortable Vergrößerungsfunktion Ihres Browsers.
STRG +/- (PC) oder CMD +/- (Mac)

Warum gerade Altenpflege?

In einem Spot der Agentur Aufwind - gedreht im Seniorenpflegeheim Breisach - und in einem Kurzfilm der Diakonie schildern Altenpflege-Schülerinnen ihre Erfahrungen.

Videoportal YouJob Altenpflege

Kampagne "Soziale Berufe kann nicht jeder" der Diakonie mit Infos zur Altenpflegeausbildung

Infos der Landeskampagne "Vom Fach für Menschen" zur Altenpflege-Ausbildung

 
  • Seite drucken
 

Bitte senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung an:

Ev. Stadtmission Freiburg e.V.
z.H. Herrn Schäfer
Gesamtpflegedienstleiter
Adelhauser Str. 27
79098 Freiburg
E-Mail