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Explosionen reißen eine ganze Region aus dem Schlaf

Ukraine-Nothilfe bittet um Sach- und Geldspenden

In der Nacht zum 23. März ist in Balaklija in der Nähe von Charkiv (Ostukraine) das größte Munitionslager der Ukraine explodiert. Mehrere Tausend Menschen wurden davon im Schlaf überrascht und mussten noch in der Nacht ihre Häuser verlassen.

Auch der Familie Viktor und Nadja Juchimez erging es so. Mit ihren acht Pflegekindern suchten sie, nur mit Schlafanzügen bekleidet, Schutz in einer nahe gelegenen christlichen Schule. Anfang März war ein Team des S'Einlädele bei ihnen zu Gast. Sie und weitere Familien werden von Freiburg aus im Rahmen eines Patenschaftsprogramms unterstützt.

Das S'Einlädele wird nun bereits nächste Woche einen Hilfstransport in die Krisenregion schicken. Für diese Ukraine-Nothilfe werden nun dringend Sach- und Geldspenden gesucht. Dringender Bedarf besteht an Kleidung, Bettwäsche, Schlafsäcken, Isomatten, Zelten und Lebensmittelpaketen mit folgendem Inhalt: Nudeln, Reis, Gemüsekonserven, Zucker, Öl in Plastikflaschen, Gemüsebrühe. Auch Teillieferungen sind möglich.

Die Sachspenden können im S´Einlädele, Guntramstraße 58, Freiburg-Stühlinger abgegeben werden.

Auch Geldspenden können jetzt schnell und gezielte Hilfen bedeuten:

  • Mit 10 Euro können wir ein Lebensmittelpaket vor Ort packen.
  • Mit 35 Euro können wir einen Kubikmeter an Hilfsgütern packen und auf die Reise schicken.
  • Mit 50 Euro kann eine 5-köpfige Familie mit Lebensmitteln für eine Woche versorgt werden.


Spendenkonto: S´Einlädele, IBAN DE60 6805 0101 0002 0413 97 – Stichwort "Ukraine-Nothilfe".

 


Projekt der Stadtpiraten Freiburg e.V. im Rennen um den Deutschen Integrationspreis

Kooperation mit der Holzwerkstatt der Evangelischen Stadtmission Freiburg

Salif Bayo aus Gambia blickt hoffnungsvoll in die Zukunft: Mit sieben weiteren Geflüchteten wurde er für die Teilnahme an der ausbildungsvorbereitenden Maßnahme "puzzle 3" der Stadtpiraten Freiburg e.V. ausgewählt. Aufmerksam und interessiert lernen die Geflüchteten in Gruppen a vier Personen fachpraktische und theoretische Inhalte rund um das Schreinerhandwerk. Die Maßnahme in der Holzwerkstatt der Evangelischen Stadtmission Freiburg erstreckt sich über vier Monate hinweg, unter Anleitung eines Schreinermeisters, Hans Jürgen Hug.

Die Maßnahme zielt darauf ab, Geflüchtete zu qualifizieren. Sie stellt ein Verbindungsstück, ein „Puzzlestück" dar, damit die Vermittlung Geflüchteter in den Arbeitsmarkt erleichtert wird. Somit kann Integration ganzheitlich funktionieren und der Bedarf von Unternehmen nach Fachkräften zielgerichtet beantwortet werden. Nach einem Abschlusstest können die Teilnehmer sich mit einem Zeugnis bewerben. "Der Grundgedanke des Projekts war unser Wunsch, dass wir mal was für die Eltern machen, die es zum Teil richtig schwer haben, wenn sie hier ankommen. Das Projekt eröffnet konkrete Zukunftsperspektiven", sagt David Rösch, erster Vorsitzender der Stadtpiraten Freiburg e.V.

Die Evangelische Stadtmission Freiburg unterstützt das Projekt, indem sie den Stadtpiraten ihre Holzwerkstatt mit Maschinen und Werkzeug zur Verfügung stellt - in der vorgeschalteten Pilotphase sogar mietfrei. Außerdem war sie bei der Projektentwicklung beratend mit dabei. Willi Vötter, Bereichsleiter der sozialen Dienste der Evangelischen Stadtmission, freut sich über die Kooperation: "Geflüchtete durch sinnvolle Arbeit und den Erwerb von Kompetenzen in die Gesellschaft zu integrieren, ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Wir freuen uns, dass wir einen Beitrag dazu leisten können. Zudem gibt es eine Querverbindung zu unserem Betreuungsangebot in der Flüchtlingsunterkunft Wiesentalstraße, denn an dem Projekt der Stadtpiraten nehmen auch einige der dortigen Bewohner teil."

Mit dem Projekt befinden sich die Stadtpiraten Freiburg in der engeren Auswahl um den Deutschen Integrationspreis. Mit dem Integrationspreis möchte die gemeinnützige Hertie-Stiftung überzeugende Integrationsprojekte finden, fördern und sie bei der Umsetzung begleiten und auszeichnen. Dafür wird die Stiftungsförderung mit Crowdfunding kombiniert. Für die Finanzierung von Projekten und das Preisgeld stellt die Hertie-Stiftung über 200.000 Euro bereit.

Hier geht es zur Crowdfunding-Kampagne zum Projekt "puzzle3".

Über Stadtpiraten Freiburg e.V.

Stadtpiraten Freiburg e.V. ist ein eigenständiger, gemeinnütziger Verein mit regionalem Bezug. Vorrangiges Ziel der Stadtpiraten ist die Unterstützung und Begleitung von minderjährigen Geflüchteten in Freiburg. Die Stadtpiraten sind seit 2009 in Freiburger Flüchtlingswohnheimen aktiv. Wöchentlich gestalten sie mit rund 70 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen ein Programm für rund 170 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. "Wir arbeiten für eine Gesellschaft mit hoffnungsvollen, aktiven und gesunden Mitgestalter und Mitgestalterinnen. Eine Gesellschaft, in der Menschen sich ihres unveräußerlichen Wertes bewusst sind und in der eine Kultur der Wertschätzung, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Nächstenliebe gelebt und erlebbar ist", so der Verein.

 


Evangelischer Gottesdienst auf Arabisch

Die evangelische Gemeinde dreisam3 bietet für christliche Flüchtlinge und andere Interessierte seit kurzem einen besonderen Service an: Ihr Sonntagsgottesdienst um 9:45 Uhr im Evangelischen Montessori-Schulhaus (Merzhauser Str. 136) wird ins Arabische übersetzt. Das System "ChurchVox" überträgt die Übersetzungen per WLAN simultan auf die Smartphones der Gottesdienstbesucher. Jeder Gast kann sich die zugehörige App kostenlos installieren und zuhören. Für Gäste ohne Smartphones gibt es Leih-Geräte.

"Wir wollen Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind, die Begegnung mit Einheimischen ermöglichen und sie einladen, Gemeinschaft und Glauben zu erleben. Da viele der neu Angekommenen kaum Deutsch verstehen, wollen wir für sie eine sprachliche Brücke bauen", erklärt Norbert Aufrecht, 1. Vorsitzender der Gemeindeleitung. Dreisam3 ist eine evangelische Pfarrgemeinde, gehört aber auch zur Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V., die in der Betreuung von Flüchtlingen tätig ist. Einzelne Ehrenamtliche der Gemeinde engagieren sich auch außerhalb des Gottesdienstes für die Geflüchteten, z.B. durch Flüchtlingspatenschaften, in einem Tanz-Projekt oder auch in der Mitarbeit in Vorbereitungsklassen. So will sich die Gemeinde für Geflüchtete einsetzen und zu ihrer Integration beitragen.

Bewerbung im Chrismon-Wettbewerb „Gemeinde 2017“: Sie können abstimmen!

Mit der Gottesdienst-Übersetzung hat sich die Gemeinde jetzt beim Chrismon-Wettbewerb „Gemeinde 2017“ beworben – in der Kategorie Flüchtlingshilfe. Wenn das Projekt sowohl den Jury- als auch den Publikumspreise gewinnt, winken insgesamt 6.000 Euro, die in dieses und neue Projekte investiert werden können.

Sie können der Gemeinde dabei helfen, den Publikumspreis zu gewinnen!
Bis zum 05.04. um 18 Uhr können Sie täglich einmal abstimmen (oder sogar mehrmals, wenn Sie verschiedene Geräte nutzen, z.B. den PC, das Notebook, das Smartphone,…)

Hier geht es zur Abstimmung.

 


Neues vonWegen-Heft erschienen

Die Ausgabe 1/2017 des "vonWegen"- Heftes steht zum Download bereit.

 


Jung und Alt unter einem Dach

Tag der Offenen Tür beim Intergenerativen Wohnprojekt
 
Im Rahmen der "Woche der Inklusion" der Stadt Freiburg luden die Evangelische Hochschule und die Evangelische Stadtmission Freiburg am 16.02. dazu ein, ihr intergeneratives Wohnprojekt im Seniorenwohnen am Adelhauser Klosterplatz kennenzulernen. Viele interessierte BesucherInnen nutzten die Gelegenheit, mit alten und jungen BewohnerInnen ins Gespräch zu kommen, auf einer Wandzeitung Aussagen zu Jugend und Alter zu kommentieren und eine Musterwohnung zu besichtigen. Das intergenerative Wohnprojekt stellte sich außerdem mit einer Fotoausstellung und einem Filmbeitrag vor.

Foto: H.-P. Fischer

Das intergenerative Wohnprojekt

Dass Enkelkinder und Großeltern unter einem Dach leben, ist besonders in der Stadt selten geworden. Das 2010 gestartete intergenerative, d.h. generationenübergreifende, Wohnprojekt der Evangelischen Hochschule Freiburg ermöglicht das Zusammenleben von Alt und Jung. Seit 2013 kooperiert die EH mit der Evangelischen Stadtmission Freiburg. In deren "Seniorenwohnen am Adelhauser Klosterplatz" ist seitdem eine Wohnung für drei Studierende der Religionspädagogik reserviert. Die Belegung wechselt in der Regel jährlich. Derzeit wohnen dort zwei Studentinnen und ein Student. Sie begleiten ihre älteren NachbarInnen zum Beispiel bei Einkäufen, Spaziergängen oder Arztbesuchen, geben Hilfestellung am Computer und machen Angebote zur Freizeitgestaltung, wie gemeinsames Kochen und Essen, Singen und Musizieren oder Spielenachmittage.

"Jung und Alt können viel voneinander lernen, das Zusammenleben ist eine Bereicherung für beide Seiten", erklärt Prof. Dr. Kerstin Lammer, die das Projekt an der EH leitet. Die Hochschule biete ihren Projekt-TeilnehmerInnen  neben günstigem Wohnraum gleichzeitig ein studien- und berufsbezogenes Lernfeld. "Die Studierenden werden engmaschig begleitet und das Projekt wird evaluiert."

Auch für die Evangelische Stadtmission Freiburg ist das generationenübergreifende Wohnen ein Gewinn: "Viele ältere Menschen, die bei uns einziehen, wünschen sich Begleitung und Betreuung. Wir können durch die Unterstützung der Studierenden unser Betreuungsangebot verbessern", so Stadtmissions-Vorstand Ewald Dengler.

Bilder vom Tag der Offenen Tür

 


Filme über die Gemeinde dreisam3

Im November und Dezember filmte ein Team der ERB Medien GmbH die Gottesdienste der Gemeinde dreisam3 sowie die Mädchengruppe für die Sendereihe "Vision - Mission - Stadtmission" bei bwfamily.tv. Daraus entstanden zwei Filme.

 


Diakonische Einrichtungen sind attraktive Arbeitgeber

Bereits zum dritten Mal in Folge wurde die Diakonie unter die Top 100 der besten Arbeitgeber Deutschlands gewählt. Am trendence-Schülerbarometer 2016/2017, dessen Ergebnisse Mitte August veröffentlicht wurden, nahmen 17.000 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 13 teil. Nach Platz 36 im Jahr 2014 und Platz 42 im vergangenen Jahr, erreichte die Diakonie in diesem Jahr mit Rang 34 die bisher beste Platzierung.

Diakonische Einrichtungen und Verbände wie die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. dürfen nun in ihren Stellenanzeigen und auf ihren Karrierewebsites mit einem entsprechenden "Gütesiegel" werben.

Jedes Jahr ermittelt das trendence Institut die attraktivsten Arbeitgeber in Deutschland und weltweit.

Hier geht's zum Ranking der TOP 100 Arbeitgeber.

 


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Evang. Stadtmission Freiburg e.V.

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