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7 Wochen – 1000 Ideen: Aktionswochen bei dreisam3

Von Mitte Oktober bis Mitte Dezember bietet die Gemeinde dreisam3 eine ganz besondere Kampagne: Gemeindebesucher*innen werden für 7 Wochen zu Veranstalter*innen und machen verschiedenste Angebote: Tango-Abende, nächtliches Geocaching, ein Outdoor-Erlebnistag, "Brunchurch" mit geistlichen Köstlichkeiten, ein Kurs zur „Emotionalen Kompetenz“, veganes Kochen, eine Einführung ins Bibellesen und vieles mehr - die Bandbreite der Aktivitäten ist groß, sodass jeder und jede Interessierte etwas Passendes für sich findet.

Dabei verfolgt dreisam3 zwei Ziele: Die vielen Talente, Hobbys und Leidenschaften, die es in der Gemeinde gibt, sollen eine Bühne bekommen. Und: Die Gemeinde will sich als interessanter und gastfreundlicher Veranstalter präsentieren. Hoffentlich finden auch Sie etwas, das Sie interessiert!

Das genaue Programm finden Sie unter www.dreisam3.de und im unten stehenden Faltblatt. Dieses können Sie bei 7Wochen2018(at)dreisam3.de auch in gedruckter Form anfordern. 

Hier können Sie das Faltblatt herunterladen.

 


Stammgäste im Nachtcafé: Deutsche Bahn Stiftung fördert neues Projekt der Bahnhofsmission

Mit 23.700 Euro aus ihrem „Themenfonds“ fördert die Deutsche Bahn Stiftung ein neues Angebot der Ökumenischen Bahnhofsmission Freiburg, das außerhalb der üblichen Öffnungszeiten stattfinden wird. Zum „Nachtcafé“ wird ab September 2018 etwa zwölfmal pro Jahr eingeladen. Das Angebot richtet sich besonders an Stammgäste der Bahnhofsmission, die auch in die Planung und Organisation der Abende eingebunden werden. Die Veranstaltungen sind jedoch auch für andere Gäste und Interessierte offen.

Sarah Gugel, eine der beiden Leitungskräfte der Bahnhofsmission, erklärt die Hintergründe des Projekts: „Wir  verstehen uns als Erstanlauf- und Weitervermittlungsstelle für Menschen in Not. Eine langfristige Begleitung, Aktivierung und Förderung von Gästen ist eigentlich nicht vorgesehen. Die tägliche Erfahrung zeigt aber, dass ein Großteil der Gäste die Bahnhofsmission täglich oder mehrmals wöchentlich nutzt und die Vermittlung an passende Fachberatungen von ihnen nicht unmittelbar angenommen wird. Für diesen Personenkreis möchten wir jetzt ein gezieltes Angebote machen, das zu einer aktiven Lebensgestaltung anregt.“

Kernzielgruppe des Nachtcafés sind Langzeit-Stammgäste, insbesondere Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen. Aus diesem Kreis wiederum werden bis zu acht Gäste, die durch eine gewisse Lebensstabilität und die Bereitschaft zum Engagement auffallen, zur Mitwirkung bei der Planung und Durchführung der Abende eingeladen. Sie arbeiten dann, je nach Fähigkeiten und Ressourcen, in einem Team mit der Leitung und ehrenamtlichen Mitarbeitenden an der Vorbereitung und Durchführung des Nachtcafés mit – z.B. bei der Gestaltung der Einladung, mit inhaltlichen Beiträgen oder bei der Bewirtung. Für jedes „Nachtcafé“ ist ein bestimmtes Thema aus den Bereichen Kunst, Musik, Literatur, Film, Politik oder Spiritualität angesetzt. Im geselligen Miteinander werden thematische Gespräche und Diskussionen geführt und/oder künstlerische Betätigung angeboten. Die  Inhalte werden innerhalb des Nachtcafé-Teams festgelegt. Sie sollen sich insbesondere an den Interessen und Fähigkeiten der mitwirkenden Gäste orientieren.

„Zentrales Anliegen des Projekts ist das Erlangen von Alltagskompetenzen für Menschen, die durch Wohnungslosigkeit, Drogensucht oder psychische Probleme viele dieser Kompetenzen verlernt oder vergessen haben.  Durch die Mitarbeit im Team können für diese Menschen neue Lebensperspektiven entstehen. Sie können ihre Fähigkeiten einbringen und erfahren, dass es sinnvoll ist, was sie tun. Sie tragen Verantwortung und haben Erfolgserlebnisse“, erläutert Sarah Gugel.  

Das Angebot findet am Abend statt, außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten. Sarah Gugel: „Damit wollen wir zum einen erreichen, dass das Angebot während der normalen Öffnungszeiten nicht unterbrochen wird. Andererseits soll damit erreicht werden, dass Gäste dieses Angebot bewusst nutzen und sich aktiv einbringen.“


Träger der Ökumenischen Bahnhofsmission Freiburg sind die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. und IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e.V.

 

Die Badische Zeitung hat am 18.08.2018 ein Interview mit Sarah Gugel zum Projekt "Nachtcafé" veröffentlicht.

 


Italienischer Botschafter besuchte Deutsch-italienischen Chor im Wichernhaus

Hoher Besuch im Wichernhaus: Im Rahmen einer Visite beim italienischen Konsulat in Freiburg besuchte der italienische Botschafter in Deutschland, Seine Eminenz Pietro Benassi, auch den Deutsch-Italienischen Chor, der seit eineinhalb Jahren in den Räumlichkeiten der Evangelischen Stadtmission Freiburg seine wöchentlichen Probenstunden abhält. Mit von der Partie waren der italienische Konsul in Freiburg, Frederico Lorenzo Ramaioli, und der Beauftragte für die italienischen Staatsbürger in Südbaden, Michele di Leo.

Der Einrichtungsleiter des Wichernhauses, Pfarrer Siegbert Thoma, begrüßte die Gäste und freute sich mit den beiden Koordinatoren Andrea Hein und Alessandro Spagnuolo über das ausgezeichnete Miteinander. Thoma lobte vor allem die Bereitschaft, auch für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wichernhauses immer wieder einmal ein Konzert zu geben. „Der Deutsch-italienische Chor ist nicht nur eine Bereicherung für unser Haus, sondern für die gesamte musikalische Landschaft der Breisgau-Metropole.“ Den hohen Gästen überreichte Siegbert Thoma zur Erinnerung an den Besuch im Wichernhaus einen „süßen“ Freiburger Gruß.

Unter Leitung der Dirigentin Katy Nataloni  gab der 30 Sängerinnen und Sänger umfassende Chor im Anschluss mehrere italienischsprachige Liedbeiträge aus Schlagermetier und Oper zum Besten, die bei den Gästen hervorragend ankamen.

Auch S. E. Pietro Benassi freute sich über die beachtlichen gesanglichen Qualitäten des Deutsch-italienischen Chors. „In einer Zeit, in der in dieser Welt immer mehr Brücken zwischen Völkern und Nationen abgebrochen werden, bauen Sie hier in Freiburg durch Ihre Musik Brücken zwischen den Menschen.“ Dies habe durchaus vorbildhaften Charakter.

Alessandro Spagnuolo bedankte sich im Namen seiner Kollegin Andrea Hein wie auch aller Chormitglieder für den hohen Besuch und dankte ausdrücklich für die Möglichkeit, im Wichernhaus die wöchentlichen Chorproben abhalten zu können. Man fühle sich hier ausgesprochen wohl und wertgeschätzt.

Den anschließenden Umtrunk nutzten dann insbesondere die Sängerinnen und Sänger für einen lebhaften Austausch mit den Gästen.

 


Hoffnung, Hilfe und Begegnung in der Holzwerkstatt

Carl-Isler-Stiftung fördert neues Konzept mit 7.500 Euro

„Wir wollen die Holzwerkstatt attraktiver gestalten und mehr Möglichkeiten schaffen, die Bevölkerung hierher einzuladen. Das Areal in der Oltmannsstraße 30 soll ein anziehender Ort werden, von dem eine Strahlkraft hinaus ins Quartier geht und an dem Menschen mit verschiedensten Bedarfen Hoffnung und Hilfe erfahren.“  Volker Höhlein hat als Projektleiter des Sozialdienstes klare Vorstellungen, wie sich die Holzwerkstatt der Evangelischen Stadtmission in den kommenden Jahren entwickeln soll. Die Umsetzung wird durch die Carl-Isler-Stiftung, die Förderstiftung der Evangelischen Stadtmission Freiburg, nun mit 7.500 Euro gefördert. Am 18. Juli 2018 übergab die Stiftung symbolisch einen Scheck an die Holzwerkstatt.

Die Holzwerkstatt bietet langzeitarbeitslosen Menschen bereits seit vielen Jahren Beschäftigungsmöglichkeiten. Eine 2017 begonnene Kooperation mit den „Stadtpiraten“  eröffnet auch Geflüchteten neue Perspektiven. Seit Anfang 2018 arbeitet die Holzwerkstatt außerdem enger mit dem „S’Einlädele“ und dessen Ukrainehilfe zusammen.

Verstärkt ansprechen will die Holzwerkstatt nun auch die Nachbarschaft, indem sie viele Anlässe der Begegnung zwischen Betreuten, Mitarbeitenden und Quartiersbewohnern schafft. Die monatlichen Hofflohmärkte und die Hoffeste sollen so gestaltet werden, dass nicht nur Trödelmarkt-Fans angelockt werden, sondern auch die Menschen aus dem Umfeld der Holzwerkstatt, insbesondere Familien, gerne vorbeikommen. Dazu werden u.a. eine Hüpfburg, ein Smoker-Grill, Liegestühle und Sonnenschirme aufgestellt. Die Anschaffung dieser Ausrüstung wird von der Carl-Isler-Stiftung mit 7.500 Euro unterstützt.

Zusätzlich zu den Märkten und Festen wird es in der Holzwerkstatt künftig montags, mittwochs und freitags von 8:00 bis 12:30 Uhr einen Lagerverkauf geben. Im Herbst startet dann eine Zusammenarbeit mit der benachbarten Montessori-Schule, die zum Beispiel bei der Verladung humanitärer Hilfslieferungen für die Ukraine Unterstützung leisten will.

Die Carl-Isler-Stiftung ist die Förderstiftung der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V. Sie unterstützt mit ihren Mitteln die Arbeit der Stadtmission in ihrer ganzen Breite und springt mit ihren Mitteln dort ein, wo andere Geldgeber fehlen.  Weitere Informationen

Volker Höhlein (Projektleiter des Sozialdienstes), Willi Vötter (Bereichsleiter Soziale Dienste) und Ewald Dengler (Vorstand der Ev. Stadtmission Freiburg) freuen sich über den Scheck der Carl-Isler-Stiftung, den Dr. Klaus Schüle (Mitglied des Kuratoriums der CIS), Christine Engstfeld (Stiftungsbotschafterin) und Professor Dr. Rainer Marquard (Vorsitzender des Kuratoriums) überbrachten.

 


Gemeinsam das Leben feiern!

In diesem Jahr begeht das Haus Siloah sein 25-jähriges Jubiläum. Das ganze Jahr über finden dazu verschiedene Veranstaltungen und Aktionen statt, die gemeinsam mit Bewohnern und Bewohnerinnen, deren Angehörigen und den Mitarbeitenden gestaltet werden. Höhepunkt des Jahres war eine Festwoche vom 9. bis 13. Juli 2018 (Berichte und Fotos finden Sie hier).

Ein großes Banner an der Fassade des Hauses macht seit dem Jahresanfang auf das Jubiläum aufmerksam, großformatige Plakate weisen auf Veranstaltungen hin. Als süßes Präsent verteilt das Haus Siloah Jubiläums-Schokotäfelchen mit einem Bild des Pflegeheims.

Einrichtungsleiter Hartmut Cech: „Das Haus Siloah ist mehr als ein Pflegeheim. Wir bieten Menschen im Alter eine Heimat, begleiten und unterstützen sie. Wir füllen gemeinsam mit ihnen die Tage mit Leben. Das tun wir nun bereits seit 25 Jahren. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!"

Die Tagespflege im Haus Siloah besteht ebenfalls seit 25 Jahren. „Anfangs wurde die Tagespflege nur tageweise angeboten. Seit rund vier Jahren sind wir von Montag bis Freitag von 10-17 Uhr für unsere Gäste da. Die Tagespflege kommt nicht nur den Gästen zugute, sondern auch den pflegenden Angehörigen, die dadurch eine Entlastung erfahren“, so Hartmut Cech.

 


Wertvolle Schulungen zum „Demenzikon“-Handbuch

Zuschuss aus Mitteln der „Woche der Diakonie“

Rund 120 Mitarbeitende aus den sechs Pflegeheimen der Evangelischen Stadtmission Freiburg nahmen von Oktober 2017 bis März 2018 an Schulungen des Bildungshauses der Diakonie Baden zum „Demenzikon“-Handbuch für Pflege und Betreuung von dementiell veränderten Menschen teil.

Die Pflegepädagoginnen Rita Burkhart und Cornelia Grünkorn brachten den Mitarbeitenden aus den Bereichen Pflege und Betreuung zwei Tage lang die Themen des Handbuchs nahe. Dabei ging es u.a. um Demenz im Alltag, die pflegerische Diagnostik, therapeutische Konzepte, Selbstreflektion und Selbstpflege. Von zentraler Bedeutung waren Fallbeispiele, die gemeinsam analysiert wurden.

Zu den Kosten für die Schulungen, die bei rund 19.300 Euro lagen, gab es einen Zuschuss 6.000 Euro aus Mitteln der „Woche der Diakonie“. Die Evangelische Stadtmission bedankt sich ganz herzlich für diese Unterstützung!

 


Lebensfreude trifft auf Lebenserfahrung: „Kita am Sonnenplatz“ ab September im Haus der Altenpflege Lörrach

Das Lörracher „Haus der Altenpflege“ beherbergt ab sofort nicht mehr nur Seniorinnen und Senioren. Am 15. September wird in der Einrichtung in der Mozartstraße 27 die „Kita am Sonnenplatz“ eröffnet, eine Ganztageseinrichtung für 20 Kinder ab drei Jahren.

Die ehemaligen Schulungsräume des früheren Chrischona-Pflegeheims standen leer und ein Nachmieter wurde gesucht – und gefunden: Eine Kita in ein Seniorenheim zu integrieren, war schon lange ein Wunsch der Familienzentrum Kinderland Lörrach gGmbH, die als städtischer Träger seit Jahren viele Kindergärten in Lörrach betreibt. Die Idee eines Kindergartens in diesen Räumlichkeiten stieß bei der Evangelischen Stadtmission Freiburg und beim Team im Haus der Altenpflege sofort auf positive Resonanz. Auch die Stadt Lörrach und der Gemeinderat signalisierten rasch ihre Unterstützung für diese Idee, und die Stadt stellte Fördermittel für den Umbau zur Verfügung.

Bisher gibt es nur wenige Einrichtungen in Deutschland, die eine solche Konzeption umgesetzt haben. Auch im Bereich Fortbildungen und in der wissenschaftlichen Literatur gibt es bisher wenig Aussagen über messbare generationsübergreifende Lerneffekte. Einig sind sich jedoch alle Experten, dass Senioren von der Lebensfreude der Kinder profitieren und umgekehrt die Kinder von deren Lebenserfahrung. Die Kinder lernen in solchen Einrichtungen aber auch, dass Krankheit und Tod zum Leben dazugehören.

In der „Kita am Sonnenplatz“ wurde die Konzeption gemeinsam von den ErzieherInnen des Kinderlandes und der Einrichtungsleitungsleitung des Hauses der Altenpflege, vertreten durch Torsten Böhm,  entwickelt. Gemeinsam werden die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen dieses Miteinanders zwischen Alt und Jung im Alltag erarbeitet. Das Erleben christlicher Werte stellt ebenfalls eine neue Herangehensweise für den konfessionslosen Kindergarten dar. Im Haus der Altenpflege sollen viele gemeinsame Begegnungen stattfinden. So sollen z.B. die Mittagsmahlzeiten gemeinsam im Speisesaal eingenommen werden und langsam auch Patenschaften zwischen junger und älterer Generation  entstehen.

Vorteile bietet die neue Zusammenarbeit auch für die Mitarbeitenden im Haus der Altenpflege: „In Zukunft können sie ihre Kinder direkt am Arbeitsplatz  im Kindergarten unterbringen“, freut sich Einrichtungsleiter Torsten Böhm. Damit zeige sich die Stadtmission als besonders kinder- und familienfreundlicher Arbeitgeber.

Um die Konzeption und die Räumlichkeiten interessierten Eltern, Angehörigen der Senioren und pädagogischem Fachpersonal  vorzustellen, luden die Kinderland Lörrach gGmbH und die Evangelische Stadtmission Freiburg im Juni zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung ein, die auf reges Interesse an der Konzeption und dem weiteren Verlauf der Umbaumaßnahmen stieß.

Zeitungsberichte über die neue Kita

Die "Weiler Zeitung" und die Badische Zeitung berichten über die geplante Eröffnung eines Kindergartens der "Familienzentrum Kinderland Lörrach gGmbH" im "Haus der Altenpflege" in Lörrach.

Hier geht es zum Bericht der Weiler Zeitung.

Hier geht es zum Bericht der BZ.

 

 

 


Stand der Stadtmission bei der Jobmesse Gesundheit und Pflege

Bei der Jobmesse Gesundheit und Pflege am 16. und 17.5.2018 war die Evangelische Stadtmission Freiburg wieder mit einem Infostand vertreten.

Viele Besucher/innen nutzten die Chance, sich über das Ausbildungs- und Stellenangebot in den Pflegeheimen der Stadtmission zu informieren.

Der Alterssimulationsanzug GERT machte insbesondere für junge Menschen am eigenen Leib erfahrbar, welche Einschränkungen bei Mobilität, Seh- und Hörvermögen im höheren Alter möglich sind.

 


Kostenloser Haarschnitt für Obdachlose: Die „Barber Angels“ waren zu Gast bei der Bahnhofsmission Freiburg

Die bundesweit aktive „Barber Angels Brotherhood“ war am 6. Mai 2018 erstmals in Freiburg im Einsatz. In und vor den Räumen der Ökumenischen Bahnhofsmission am Hauptbahnhof boten die Friseure und Friseurinnen unter Leitung ihres „Zenturios“ Andreas Drotleff aus Ortenberg kostenlose Haar- und Bartschnitte für obdachlose und bedürftige Menschen an. Ministerpräsident Winfried Kretschmann war Schirmherr der Aktion. Für die Landesregierung nahm Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg, an der Aktion teil.

Den ganzen Nachmittag über nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit, sich frisieren zu lassen. Für die Damen stand auch eine Kosmetikerin bereit. Berührungsängste kamen bei den Kunden und Kundinnen kaum auf, da die Barber Angels ihre Aktionen immer in „Bikerkluft“ durchführen. Seit Anfang 2017 haben sie in über 40 Einsätzen in ganz Deutschland und Österreich mehr als 5.000 Menschen kostenlos Haare und Bärte geschnitten.

Die Bahnhofsmission hatte sich gerne bereit erklärt, für diese Aktion ihre Räume zur Verfügung zu stellen. „Die Barber Angels kümmern sich um ein Grundbedürfnis, das bei obdachlosen Menschen oft zu kurz kommt. Gepflegt zu sein erhöht das Selbstwertgefühl und steigert die Lebensqualität. Die Aktion liegt damit ganz auf der Linie der Bahnhofsmission und ergänzt unser Angebot“, erklären die Leitungskräfte Sarah Gugel und Philipp Spitzcok.

Träger der Ökumenischen Bahnhofsmission Freiburg sind die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. und IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit.

Baden TV hat über die Aktion berichtet.

Staatssekretärin Bärbl Mielich (links) im Gespräch mit einer Friseurin der "Barber Angels" und einer Kundin

Ewald Dengler (rechts), Vorstand der Evangelischen Stadtmission, freut sich über die Aktion der "Barber Angels".

Die Barber Angels in Aktion

 


Pressegespräch zum Pflegehaus Nouvelle

Über die Planungen für das neue "Pflegehaus Nouvelle am Münsterberg" in Breisach, das am 1. Oktober 2018 eröffnet wird, informierte die Evangelische Stadtmission Freiburg die örtlichen Medienvertreter am 27. April bei einem Pressegespräch mit anschließendem Rundgang durch das Gebäude.

Ewald Dengler (Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg), Martin Bäumle (Prozessmanager) und Yvonne Mutter (künftige Hausleiterin im Pflegehaus Nouvelle) sprachen dabei unter anderem über das innovative Hausgemeinschaftskonzept der Stadtmission, das im Pflegehaus umgesetzt wird, die Gewinnung von Mitarbeitenden und über den engen Bezug zu Breisach und den dort lebenden Menschen.

 

Pressetext

Fakten zum Projekt

Kurzfassung des Hausgemeinschaftskonzepts

Bericht der Badischen Zeitung vom 30.04.2018

 


"Boys' Day" im Wichernhaus Freiburg - Besuch von Staatssekretärin Bärbl Mielich

Das Wichernhaus Freiburg beteiligte sich am 26. April 2018 am bundesweiten "Boys' Day", durch den Jungen ab der 5. Klasse Einblicke in Berufe erhalten, die traditionell eher als Frauenberufe gelten.

Elias Thoma (12) entschied sich dafür, in dem Seniorenpflegeheim der Evangelischen Stadtmission den Mitarbeitenden der Betreuung und der Alltagsbegleitung über die Schulter zu schauen. Dabei begleitete der Siebtklässler aus Breisach zum Beispiel Bewohner und Bewohnerinnen des Pflegeheims zu Betreuungsangeboten wie dem Gedächtnistraining sowie zur Andacht.

Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg, und Christian Tomschitz, Landeskoordinierungsstelle Boys’ Day und Girls’Day der Bundesagentur für Arbeit, besuchten anlässlich des "Boys' Days" das Wichernhaus, um sich vor Ort über die Ausgestaltung des Tages zu informieren.

Nach einem kurzen Rundgang durchs Haus mit Heimleiter Siegbert Thoma, Wohnbereichsleiterin Anita Dern und Vera Feger (Mitarbeiterin der Betreuung) nahmen sie gemeinsam mit dem Boys'-Day-Teilnehmer Elias an einem Betreuungsangebot teil und trafen ihn anschließend zu einem Gespräch.

Weitere Informationen zum Boys' Day

 

Im Bild von links nach rechts: Heimleiter Siegbert Thoma, Christian Tomschitz (Landeskoordinierungsstelle Boys’ Day), Elias Thoma (Teilnehmer am Boys' Day), Vera Feger (Betreuung), Staatssekretärin Bärbl Mielich.

 


„Menschen bewegen“: Tag der Bahnhofsmission am 21. April

Unter dem Motto „Menschen bewegen“ stand der bundesweite „Tag der Bahnhofsmission“ am 21. April 2018. Von 13 bis 17 Uhr luden die beiden Träger der Bahnhofsmission Freiburg - die Evangelische Stadtmission Freiburg und IN VIA in der Erzdiözese Freiburg - dazu ein, sich in der Halle des Freiburger Hauptbahnhofs über die Arbeit der Bahnhofsmission zu informieren. Auf einer Aktionsstrecke vom Reisezentrum bis hin zu den Räumen der Bahnhofsmission am Nordende von Bahnsteig 1 konnten Besucher und Besucherinnen am Glücksrad drehen, einen Rollstuhlparcour meistern, Gäste- und Mitarbeitendenportraits anschauen und sich mit Kuchen, Kaffee, Tee und Kakao stärken. Höhepunkt des Aktionstags war das Benefizkonzert der Band „Redhouse Hot Six“, die mit Oldtime-Jazz der 20er- und 30er Jahre für gute Stimmung sorgten.

Philipp Spitczok und Sarah Gugel, die Leitungskräfte der Bahnhofsmission Freiburg, wollten mit dem Aktionstag deutlich machen: „Die Bahnhofsmission Freiburg ist weit mehr als eine Hilfseinrichtung für Reisende am Bahnhof. Sie ist Teil des sozialen Hilfenetzwerks in Freiburg und eine wichtige Anlaufstelle für Menschen auf der Suche nach Orientierung."

Stadtmission nicht mehr für Sozialberatung in der Wiesentalstraße zuständig: Stadt vergibt den Auftrag an privaten Träger

Seit Anfang April ist die Evangelische Stadtmission nicht mehr für die Sozialberatung der Geflüchteten in der Wiesentalstraße zuständig. Ein privater Träger hat diese übernommen. Grund für den Trägerwechsel sind strukturelle Veränderungen im Bereich „Betreuung und Integration von Geflüchteten“ der Stadt Freiburg.

„Wir trennen uns nur ungern von dieser Aufgabe, da wir sie mit viel Motivation ausgeführt haben“, erklärt Willi Vötter, als Bereichsleiter Soziale Dienste für die Flüchtlingshilfe der Stadtmission zuständig. Die Mitarbeiterinnen seien sehr traurig über den Abschied, ebenso die Bewohner und Bewohnerinnen in der Unterkunft.

Die Stadt Freiburg hatte die Aufgaben in der Flüchtlingshilfe neu ausgeschrieben. Leider kam die Stadtmission dabei nicht mehr zum Zug. „Unser Angebot wurde geringfügig hinter dem des Konkurrenzanbieters eingeordnet. Die aktuelle Arbeit und unsere bisherige Unterstützungsleistung waren dabei nicht Gegenstand der Bewertung“, betont Willi Vötter.

Gleichzeitig mit dem Trägerwechsel wurde in Freiburg eine neue Maßnahme zur Integration von Geflüchteten gestartet. Die Stadt Freiburg stellt ihnen sogenannte Integrationsmanager/innen zur Seite, die gezielt an Themen wie Jobsuche, Ausbildung, Wohnen usw. arbeiten. Der Arbeitsaufwand für die bisherige Sozialberatung ist dadurch geringer. Deshalb wurde das Stellendeputat dafür stark reduziert.

Die Projektstelle der Ehrenamtskoordination, die überwiegend aus unabhängigen Projektmitteln der Deutschen Fernsehlotterie finanziert wird, ist von der Entscheidung zwar nur indirekt betroffen, ihre Arbeit wird dennoch Ende Juni eingestellt. „Unter den gegebenen Bedingungen lässt sich das Ehrenamtsprojekt aus unserer Sicht nicht mehr sinnvoll weiterführen. Alternative Lösungen haben sich leider zerschlagen“, begründet Willi Vötter. Bis Ende 2018 weitergeführt wird lediglich das Kunstprojekt mit traumatisierten Kindern, das in Zusammenarbeit mit der „Freiburger Vereinigung zur Hilfe für psychisch kranke Kinder und Jugendliche e. V.“ vom Verein „stART-international“ angeboten wurde.

 


BZ-Bericht über das neue Pflegeheim in Breisach

Die Badische Zeitung berichtete am 3.3.2018 über den Baufortschritt und das Konzept unseres neuen Pflegeheim in Breisach.

Hier geht es zum Bericht.

 


25 Jahre Haus Siloah - Gemeinsam das Leben feiern!

In diesem Jahr feiert das Seniorenpflegeheim "Haus Siloah" in Bad Krozingen sein 25jähriges Bestehen.

Höhepunkt des Jahres wird eine Festwoche vom 9.-13. Juli sein.

Bereits jetzt weist ein weithin sichtbares Transparent auf das Jubiläum hin.

 


Filmteam bei der Diakoniestation

Für den neuen Imagefilm der Stadtmission wurden am 28.02. Aufnahmen in unserer Diakoniestation in Bad Krozingen gemacht.

 


"DASDING"- Film über die FSJler der Bahnhofsmission

DASDING, das junge Angebot des Südwestrundfunks, war am 23.02. zu Gast bei der Bahnhofsmission und hat einen Film über unsere FSJler Amira und Matthis gedreht.

Hier geht es zum Film.

 


Neues Leben im sanierten Paulusareal: Offizielle Wiedereröffnung am 3. und 4. Februar 2018

Offene Türen für Glaube, Wissenschaft und Kultur
Evangelische Stadtmission eröffnete den Paulussaal Freiburg

Nach 20 Monaten Bauzeit haben Handwerker, Bagger und Baumaschinen das Feld geräumt - in den Paulussaal und Pauluskirche zieht neues Leben ein. Das ganze Gebäude und auch der Hof erstrahlen nach einer umfassenden Sanierung und Modernisierung in neuem Glanz. Sämtliche Räume wurden überarbeitet und neue geschaffen. Dach und Glockenstuhl sind saniert, alle öffentlichen Bereiche wurden barrierefrei erschlossen. Neue Veranstaltungstechnik sorgt für den guten Ton und das rechte Licht.

„Unser Wunsch ist, das traditionsreiche Gebäude nun zur Heimat für Glauben, Wissenschaft und Kultur im Herzen unserer Stadt zu machen", erklärt Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg. Neben unterschiedlichsten kulturellen Veranstaltungen im Paulussaal und den Angeboten der Gemeinde dreisam3 wird auch die Universität Freiburg hier für mehrere Jahre einen Platz finden.

Ewald Dengler erinnert an die Geschichte, die die Evangelische Stadtmission mit dem Gebäude verbindet: Zwischen 1907 und 1923 sei die Zentrale der diakonischen Arbeit der Stadtmission im Paulusareal untergebracht gewesen. Außerdem habe man über viele Jahrzehnte hier die Weihnachtsfeier für Bedürftige sowie den traditionellen Bazar der Stadtmission ausgerichtet.

Die zur Evangelischen Stadtmission gehörende Gemeinde dreisam3 ist bereits wieder in die Pauluskirche und die benachbarten Gemeinderäume eingezogen. Mitte Januar hat auch der Paulussaal seinen Veranstaltungsbetrieb wieder aufgenommen. So kehrten die Albert-Konzerte, die in früheren Jahren dort ein festes Standbein hatten, bereits wieder in den Paulussaal zurück. Auch die Albert-Ludwig-Universität Freiburg hat ihre ersten Veranstaltungen im Paulussaal durchgeführt.

Am 3. Februar lud die Evangelische Stadtmission Freiburg zu einem Festakt mit Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh und Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, ein.

Danach konnten die Freiburger bei einem Tag der offenen Tür das modernisierte Gebäude erkunden - es wurden Rundgänge und Kirchenführungen angeboten. Kulturelle Highlights waren ein Klavierkonzert mit dem Pianisten Alfonso Gomez,  Jazz, Gospel und Pop mit der Gruppe „VoiceEvent“ sowie eine Tangonacht. Die Wissenschaft war mit einem Science-Slam vertreten. Dazu gab es eine Ladies-Crime-Night, Aufführungen des Märchentheaters Marienbad für Grundschulkinder, ein Programm für die kleinen Gäste mit Kinderschminken und Erlebnisparcour und vieles mehr. Für das leibliche Wohl sorgten unter anderem mehrere Foodtrucks im Paulushof.

Am 4. Februar feierte die Gemeinde dreisam3 ueinen Festgottesdienst mit dem evangelischen Dekan Markus Engelhardt.

„Mit dem Eröffnungswochenende konnten wir bereits die Bandbreite der Veranstaltungen und Angebote darstellen, die in Saal und Kirche möglich und willkommen sind. Wir freuen uns, dass viele, viele Menschen die Gelegenheit genutzt haben, das geschichtsträchtige Gebäude neu kennenzulernen und hoffen, dass sie noch viele Male wiederkommen", so Diakon Norbert Aufrecht, der als Geschäftsbereichsleiter mit seinem Team die verschiedenen Nutzungen im Paulussaal koordiniert.

Presseberichte über die Eröffnung des Paulusareals

In ihrer Ausgabe vom 5.2.2018 berichtete die Badische Zeitung über die Eröffnung des Paulussaals.

Hier geht es zum Bericht.

Der Stadtkurier berichtet in seiner Ausgabe vom 8.2. ebenfalls über die Eröffnung.

Zur Ausgabe 6-18

 


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