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Jung und Alt unter einem Dach

Tag der Offenen Tür beim Intergenerativen Wohnprojekt
 
Im Rahmen der "Woche der Inklusion" der Stadt Freiburg luden die Evangelische Hochschule und die Evangelische Stadtmission Freiburg am 16.02. dazu ein, ihr intergeneratives Wohnprojekt im Seniorenwohnen am Adelhauser Klosterplatz kennenzulernen. Viele interessierte BesucherInnen nutzten die Gelegenheit, mit alten und jungen BewohnerInnen ins Gespräch zu kommen, auf einer Wandzeitung Aussagen zu Jugend und Alter zu kommentieren und eine Musterwohnung zu besichtigen. Das intergenerative Wohnprojekt stellte sich außerdem mit einer Fotoausstellung und einem Filmbeitrag vor.

Foto: H.-P. Fischer

Das intergenerative Wohnprojekt

Dass Enkelkinder und Großeltern unter einem Dach leben, ist besonders in der Stadt selten geworden. Das 2010 gestartete intergenerative, d.h. generationenübergreifende, Wohnprojekt der Evangelischen Hochschule Freiburg ermöglicht das Zusammenleben von Alt und Jung. Seit 2013 kooperiert die EH mit der Evangelischen Stadtmission Freiburg. In deren "Seniorenwohnen am Adelhauser Klosterplatz" ist seitdem eine Wohnung für drei Studierende der Religionspädagogik reserviert. Die Belegung wechselt in der Regel jährlich. Derzeit wohnen dort zwei Studentinnen und ein Student. Sie begleiten ihre älteren NachbarInnen zum Beispiel bei Einkäufen, Spaziergängen oder Arztbesuchen, geben Hilfestellung am Computer und machen Angebote zur Freizeitgestaltung, wie gemeinsames Kochen und Essen, Singen und Musizieren oder Spielenachmittage.

"Jung und Alt können viel voneinander lernen, das Zusammenleben ist eine Bereicherung für beide Seiten", erklärt Prof. Dr. Kerstin Lammer, die das Projekt an der EH leitet. Die Hochschule biete ihren Projekt-TeilnehmerInnen  neben günstigem Wohnraum gleichzeitig ein studien- und berufsbezogenes Lernfeld. "Die Studierenden werden engmaschig begleitet und das Projekt wird evaluiert."

Auch für die Evangelische Stadtmission Freiburg ist das generationenübergreifende Wohnen ein Gewinn: "Viele ältere Menschen, die bei uns einziehen, wünschen sich Begleitung und Betreuung. Wir können durch die Unterstützung der Studierenden unser Betreuungsangebot verbessern", so Stadtmissions-Vorstand Ewald Dengler.

Bilder vom Tag der Offenen Tür

 


Film über die Gemeinde dreisam3

Im November und Dezember filmte ein Team der ERB Medien GmbH die Gottesdienste der Gemeinde dreisam3 sowie die Mädchengruppe für die Sendereihe "Vision - Mission - Stadtmission" bei bwfamily.tv. Daraus entstanden zwei Filme. Der erste wurde Ende Januar bereits ausgestrahlt, der zweite wird voraussichtlich am 28. Februar gesendet.

 


Im Reformationsjahr: Luther kommt zu Wort

Im Reformationsjahr 2017 lassen wir in unserem Kalender "Freiburger Vielfalt" Martin Luther selbst zu Wort kommen.

Auf jedem Monatsblatt findet sich ein Zitat des Wittenberger Reformators, jeweils passend bebildert mit einem Motiv aus Freiburg und Umgebung.

Ergänzend dazu bieten wir Ihnen eine Neuheit: Zum Luther-Wort für den laufenden Monat finden Sie ab dem 1. Januar 2017 auf unserer Seite stadtmission-freiburg.de/glaube/kalender/auslegung-der-monatssprueche eine Auslegung. Lassen Sie sich überraschen und inspirieren!

 


CVJM-Netzwerk Freiburg am 21.11. gegründet

Am 21. November 2016 fand in den Räumen der Matthäusgemeinde Freiburg die Gründungsveranstaltung der CVJM-Gruppe Freiburg statt. Die Gruppe soll dabei helfen, die Jugendarbeit in verschiedenen Gemeinden und Initiativen stärker vernetzen.

Mit der Gründung der örtlichen Gruppe des CVJM  (Christlicher Verein Junger Menschen) bekommt der weltweit größte christliche Jugendverband nun auch wieder seine Dependance in Freiburg, nachdem eine frühere CVJM-Arbeit, die übrigens als Arbeitszweig der Evangelischen Stadtmission betrieben wurde, in den 80er Jahren beendet werden musste. Zu den Initiatoren der Neugründung gehören Vertreter der Jugendkulturarbeit „TEN SING“, der Schuljugendarbeit „ACROSS“, sowie die Evangelische Pfarrgemeinde Nord und die Evangelische Gemeinde dreisam3. Ein weiterer Netzwerkpartner ist der „Stadtpiraten Freiburg e.V.“, der Jugendarbeit in Freiburger Flüchtlingsunterkünften betreibt. Darüber hinaus sind auch 19 Privatpersonen Mitglieder geworden.

„Wir wollen keinen klassischen Verein“ erklärt Norbert Aufrecht von der Gemeinde dreisam3. Vielmehr gehe es darum, die Jugendarbeit in verschiedenen Gemeinden und Initiativen stärker zu vernetzen, Synergien zu nutzen und so eine breitere Plattform für christliche Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene zu schaffen. Auch David Rösch von den Stadtpiraten sieht viele Chancen in der neuen CVJM-Gruppe:  „Wir wollen junge Menschen motivieren, sich zu engagieren – egal bei welchem Partner des Netzwerks. Wir hoffen, dass Jugendarbeit gestärkt wird und weitere spannende Kooperationen entstehen.“ Darauf setzen auch Gemeindediakonin Verena Essig von der Evangelischen Pfarrgemeinde Nord und Felix Böllmann, Ortsältester in der Evangelischen Pfarrgemeinde Südwest: „Oft fehlen vor Ort die Ehrenamtlichen, die eine Kindergruppe oder eine Freizeit anbieten können. Hier können die CVJMer eine Lücke schließen“, so Verena Essig.

Doch: CVJM ist nicht nur Engagement, sondern auch Heimat für den Glauben. Norbert Aufrecht erinnert sich daran, wie wichtig es für ihn war, als Kind und Jugendlicher an Gruppen und Zeltlagern teilzunehmen und dort auch den christlichen Glauben kennen zu lernen: „Das war eine tolle Zeit, und ich bin heute aus eigener Erfahrung überzeugt davon, dass der christliche Glaube junge Leute stark macht und einen guten Kompass für ein verantwortliches Leben mitgibt.“

Auch Felix Böllmann bringt CVJM-Gruppen- und Gremienerfahrung mit: „Junge Leute probieren gern etwas aus. Für mich war der CVJM immer ein guter Raum, um neues zu entdecken, andere Christen kennenzulernen und selbst zu wachsen.“

Markus Engelhardt, Dekan des Evangelischen Stadtkirchenbezirks Freiburg, hat die Planungsphase unterstützt. „Ich freue mich über jede Initiative, die jungen Leuten Zugang zum christlichen Glauben eröffnet. Solche Zugänge sind vielfältig und die Vernetzung verschiedener Angebote daher wichtig. Das Konkurrenzdenken sollte der Vergangenheit angehören“, gab Engelhardt den Initiatoren mit auf den Weg.

Unterstützung kommt auch vom CVJM Baden: „Wir begrüßen die Initiative aus Freiburg und freuen uns über die Offenheit und das gute Miteinander der verschiedenen Akteure in Freiburg. Wir unterstützen das Freiburger Netzwerk und stellen gerne unser Knowhow aus der Jugendverbandsarbeit zur Verfügung“, sagt Matthias Kerschbaum, Generalsekretär des regional zuständigen CVJM - Landesverbandes.

Über die Gründungsveranstaltung

Bei der Veranstaltung wurde die Gründung einer zunächst rechtlich unselbständigen Gruppe unter dem Dach des CVJM Baden vorgenommen, die verschiedene Arbeitszweige vernetzt, organisatorische Aspekte bündelt und neue Möglichkeiten für christliche Jugendarbeit eröffnet. Die Initiatoren berichteten über die Idee eines CVJM-Netzwerkes, stelleten die "Pariser Basis" als Grundlage der Zusammenarbeit vor und konkretisierten mit den Teilnehmenden Ziel und Auftrag eines CVJM - Netzwerkes Freiburg. Die Informationsveranstaltung mündete in die Gründung der Gruppe mit Unterzeichnung von Mitgliedschaftsanträgen.

Über den CVJM

Der „Christliche Verein Junger Menschen“ ist der größte christlich-ökumenische Jugendverband in Deutschland. Der CVJM ist  konfessionsunabhängig und hat allein in Deutschland ca. 330.000 Mitglieder, die in 2.200 Ortsvereinen organisiert sind. Die Angebote des CVJM (Gruppen, Aktionen, Sport und Freizeiten) sind offen für alle und erreichen jedes Jahr fast 1 Million weitere junge Menschen. Der CVJM ist Teil einer weltweiten Bewegung, zu der in 124 Ländern ca. 45 Mio. Mitglieder gehören. Auch wenn die CVJM stets am Puls der Zeit bleiben, blickt die Bewegung auf eine lange Tradition zurück: Vor über 150 Jahren trafen sich am Rande der Weltausstellung 1855 in Paris 99 junge Männer aus neun Ländern, verabschiedeten die sog. „Pariser Basis“ und gründeten den Weltbund der CVJM. Auch in Freiburg gab es schon seit 1865 einen CVJM - Ortsverein, der zuletzt  innerhalb der Evangelischen Stadtmission betrieben, jedoch um 1985 aufgelöst wurde. Seit ca. 10 Jahren gibt es in Freiburg die im norwegischen CVJM entwickelte, musikalisch-kreative Jugendarbeit „TenSing“-Arbeit, bisher jedoch ohne Anbindung an den CVJM.

 


Erweiterte Öffnungszeiten im S´Einlädele

Seit dem 19. Oktober hat das S´Einlädele auch mittwochs ganztags geöffnet. Nun können die Besucher von Montag bis Freitag von 9.30 bis 18.30 Uhr und samstags von 9.30 bis 14 Uhr die Atmosphäre genießen und die eine oder andere Seltenheit erwerben.

 


Diakonische Einrichtungen sind attraktive Arbeitgeber

Bereits zum dritten Mal in Folge wurde die Diakonie unter die Top 100 der besten Arbeitgeber Deutschlands gewählt. Am trendence-Schülerbarometer 2016/2017, dessen Ergebnisse Mitte August veröffentlicht wurden, nahmen 17.000 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 13 teil. Nach Platz 36 im Jahr 2014 und Platz 42 im vergangenen Jahr, erreichte die Diakonie in diesem Jahr mit Rang 34 die bisher beste Platzierung.

Diakonische Einrichtungen und Verbände wie die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. dürfen nun in ihren Stellenanzeigen und auf ihren Karrierewebsites mit einem entsprechenden "Gütesiegel" werben.

Jedes Jahr ermittelt das trendence Institut die attraktivsten Arbeitgeber in Deutschland und weltweit.

Hier geht's zum Ranking der TOP 100 Arbeitgeber.

 


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Evang. Stadtmission Freiburg e.V.

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