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Schulranzen für ukrainische Schulanfänger gesucht

Schulranzenaktion für Kinder in der Ukraine läuft noch bis zu den Sommerferien

Noch bis zum 31. Juli läuft die Schulranzenaktion des S’Einlädele für ukrainische Kinder. Gebrauchte oder neue Schulranzen können im S’Einlädele (Guntramstraße 58 in Freiburg) bis zu diesem Datum abgegeben werden.

Pünktlich zu Schulstart werden die gespendeten Ranzen dann mit einem Hilfstransport in die Ukraine gefahren und dort verteilt. Die mit Schulmaterial gefüllten Taschen leisten dort eine wichtige Hilfe für Kinder, deren Schulbesuch sonst daran scheitern würde, dass kein Geld für einen kindgerechten Schulranzen, für Stifte, Hefte und andere Materialien vorhanden ist. Gerade in Zeiten der andauernden Unsicherheiten im Land können viele Familien ihren Kindern ohne Hilfe keinen Schulbesuch ermöglichen.
Pro Schulranzen werden 2,50 Euro für den Transport und 6,50 Euro für die Befüllung benötigt. Das S'Einlädele bittet darum, den Betrag entweder zusammen mit dem Schulranzen abzugeben oder zu überweisen (Spendenverbindung s.u.). "Aber natürlich freuen wir uns auch unabhängig von einer Geldspende sehr über jeden Schulranzen", erklärt S'Einlädele-Mitarbeiter Tobias Adler, der Ansprechpartner für die Aktion.

Ein Info-Flyer zur Schulranzenaktion kann unter der Telefonnummer 0176/20 57 06 66 angefordert oder als PDF-Datei von der Internetseite seinlaedele.de/schulranzenaktion heruntergeladen werden.

Spendenkonto:
S’Einlädele
Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau
IBAN: DE60 6805 0101 0002 0413 97
BIC: FRSPDE66XXX


Ansprechpartner: Tobias Adler, 0176/20 57 06 66, tobiasadler(at)seinlaedele.de

 


Hoffnung, Hilfe und Begegnung in der Holzwerkstatt

Carl-Isler-Stiftung fördert neues Konzept mit 7.500 Euro

„Wir wollen die Holzwerkstatt attraktiver gestalten und mehr Möglichkeiten schaffen, die Bevölkerung hierher einzuladen. Das Areal in der Oltmannsstraße 30 soll ein anziehender Ort werden, von dem eine Strahlkraft hinaus ins Quartier geht und an dem Menschen mit verschiedensten Bedarfen Hoffnung und Hilfe erfahren.“  Volker Höhlein hat als Projektleiter des Sozialdienstes klare Vorstellungen, wie sich die Holzwerkstatt der Evangelischen Stadtmission in den kommenden Jahren entwickeln soll. Die Umsetzung wird durch die Carl-Isler-Stiftung, die Förderstiftung der Evangelischen Stadtmission Freiburg, nun mit 7.500 Euro gefördert. Am 18. Juli 2018 übergab die Stiftung symbolisch einen Scheck an die Holzwerkstatt.

Die Holzwerkstatt bietet langzeitarbeitslosen Menschen bereits seit vielen Jahren Beschäftigungsmöglichkeiten. Eine 2017 begonnene Kooperation mit den „Stadtpiraten“  eröffnet auch Geflüchteten neue Perspektiven. Seit Anfang 2018 arbeitet die Holzwerkstatt außerdem enger mit dem „S’Einlädele“ und dessen Ukrainehilfe zusammen.

Verstärkt ansprechen will die Holzwerkstatt nun auch die Nachbarschaft, indem sie viele Anlässe der Begegnung zwischen Betreuten, Mitarbeitenden und Quartiersbewohnern schafft. Die monatlichen Hofflohmärkte und die Hoffeste sollen so gestaltet werden, dass nicht nur Trödelmarkt-Fans angelockt werden, sondern auch die Menschen aus dem Umfeld der Holzwerkstatt, insbesondere Familien, gerne vorbeikommen. Dazu werden u.a. eine Hüpfburg, ein Smoker-Grill, Liegestühle und Sonnenschirme aufgestellt. Die Anschaffung dieser Ausrüstung wird von der Carl-Isler-Stiftung mit 7.500 Euro unterstützt.

Zusätzlich zu den Märkten und Festen wird es in der Holzwerkstatt künftig montags, mittwochs und freitags von 8:00 bis 12:30 Uhr einen Lagerverkauf geben. Im Herbst startet dann eine Zusammenarbeit mit der benachbarten Montessori-Schule, die zum Beispiel bei der Verladung humanitärer Hilfslieferungen für die Ukraine Unterstützung leisten will.

Die Carl-Isler-Stiftung ist die Förderstiftung der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V. Sie unterstützt mit ihren Mitteln die Arbeit der Stadtmission in ihrer ganzen Breite und springt mit ihren Mitteln dort ein, wo andere Geldgeber fehlen.  Weitere Informationen

Volker Höhlein (Projektleiter des Sozialdienstes), Willi Vötter (Bereichsleiter Soziale Dienste) und Ewald Dengler (Vorstand der Ev. Stadtmission Freiburg) freuen sich über den Scheck der Carl-Isler-Stiftung, den Dr. Klaus Schüle (Mitglied des Kuratoriums der CIS), Christine Engstfeld (Stiftungsbotschafterin) und Professor Dr. Rainer Marquard (Vorsitzender des Kuratoriums) überbrachten.

 


Gemeinsam das Leben feiern!

In diesem Jahr begeht das Haus Siloah sein 25-jähriges Jubiläum. Das ganze Jahr über finden dazu verschiedene Veranstaltungen und Aktionen statt, die gemeinsam mit Bewohnern und Bewohnerinnen, deren Angehörigen und den Mitarbeitenden gestaltet werden. Höhepunkt des Jahres war eine Festwoche vom 9. bis 13. Juli 2018 (Berichte und Fotos finden Sie hier).

Ein großes Banner an der Fassade des Hauses macht seit dem Jahresanfang auf das Jubiläum aufmerksam, großformatige Plakate weisen auf Veranstaltungen hin. Als süßes Präsent verteilt das Haus Siloah Jubiläums-Schokotäfelchen mit einem Bild des Pflegeheims.

Einrichtungsleiter Hartmut Cech: „Das Haus Siloah ist mehr als ein Pflegeheim. Wir bieten Menschen im Alter eine Heimat, begleiten und unterstützen sie. Wir füllen gemeinsam mit ihnen die Tage mit Leben. Das tun wir nun bereits seit 25 Jahren. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!"

Die Tagespflege im Haus Siloah besteht ebenfalls seit 25 Jahren. „Anfangs wurde die Tagespflege nur tageweise angeboten. Seit rund vier Jahren sind wir von Montag bis Freitag von 10-17 Uhr für unsere Gäste da. Die Tagespflege kommt nicht nur den Gästen zugute, sondern auch den pflegenden Angehörigen, die dadurch eine Entlastung erfahren“, so Hartmut Cech.

 


Wertvolle Schulungen zum „Demenzikon“-Handbuch

Zuschuss aus Mitteln der „Woche der Diakonie“

Rund 120 Mitarbeitende aus den sechs Pflegeheimen der Evangelischen Stadtmission Freiburg nahmen von Oktober 2017 bis März 2018 an Schulungen des Bildungshauses der Diakonie Baden zum „Demenzikon“-Handbuch für Pflege und Betreuung von dementiell veränderten Menschen teil.

Die Pflegepädagoginnen Rita Burkhart und Cornelia Grünkorn brachten den Mitarbeitenden aus den Bereichen Pflege und Betreuung zwei Tage lang die Themen des Handbuchs nahe. Dabei ging es u.a. um Demenz im Alltag, die pflegerische Diagnostik, therapeutische Konzepte, Selbstreflektion und Selbstpflege. Von zentraler Bedeutung waren Fallbeispiele, die gemeinsam analysiert wurden.

Zu den Kosten für die Schulungen, die bei rund 19.300 Euro lagen, gab es einen Zuschuss 6.000 Euro aus Mitteln der „Woche der Diakonie“. Die Evangelische Stadtmission bedankt sich ganz herzlich für diese Unterstützung!

 


"Kita am Sonnenplatz" ab Herbst im Haus der Altenpflege Lörrach

Eine Kita in ein Seniorenheim zu integrieren, war schon lange ein Wunsch der Familienzentrum Kinderland Lörrach gGmbH. Nun kann dieser in den Räumen des Hauses der Altenpflege der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V. in der Mozartstraße 27 in Lörrach realisiert werden. Zum kommenden Kindergartenjahr soll dort die „Kita am Sonnenplatz“ eröffnet werden, eine Ganztageseinrichtung für Ü-3-Kinder.

Die ehemaligen Schulungsräume des früheren Chrischona-Pflegeheims standen leer und ein Nachmieter wurde gesucht. Die Idee eines Kindergartens in diesen Räumlichkeiten stieß bei Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg, und dem Geschäftsstellenleiter der Chrischona-Stiftung in Deutschland, Jürgen Streib, sofort auf positive Resonanz. Auch die Stadt Lörrach und der Gemeinderat signalisierten rasch ihre Unterstützung für diese Idee.

Bisher gibt es nur wenige Einrichtungen in Deutschland, die eine solche Konzeption umgesetzt haben. Auch im Bereich Fortbildungen und in der wissenschaftlichen Literatur gibt es bisher wenig Aussagen über messbare generationsübergreifende Lerneffekte. Einig sind sich jedoch alle, die sich auf solche Kooperationen einlassen, dass Senioren von der Lebensfreude der Kinder profitieren und umgekehrt die Kinder von deren Lebenserfahrung. Aber auch, dass Krankheit und Tod zum Leben dazugehören, lernen die Kinder in solchen Einrichtungen. In der „Kita am Sonnenplatz“ wird die Konzeption gemeinsam von den ErzieherInnen des Kinderlandes und der Heimleitung des Hauses der Altenpflege, vertreten durch Torsten Böhm,  entwickelt. Gemeinsam werden die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen dieses Miteinanders zwischen Alt und Jung im Alltag erarbeitet.

Zeitungsberichte über die neue Kita

Die "Weiler Zeitung" und die Badische Zeitung berichten über die geplante Eröffnung eines Kindergartens der "Familienzentrum Kinderland Lörrach gGmbH" im "Haus der Altenpflege" in Lörrach.

Hier geht es zum Bericht der Weiler Zeitung.

Hier geht es zum Bericht der BZ.

 

 

 


Stand der Stadtmission bei der Jobmesse Gesundheit und Pflege

Bei der Jobmesse Gesundheit und Pflege am 16. und 17.5.2018 war die Evangelische Stadtmission Freiburg wieder mit einem Infostand vertreten.

Viele Besucher/innen nutzten die Chance, sich über das Ausbildungs- und Stellenangebot in den Pflegeheimen der Stadtmission zu informieren.

Der Alterssimulationsanzug GERT machte insbesondere für junge Menschen am eigenen Leib erfahrbar, welche Einschränkungen bei Mobilität, Seh- und Hörvermögen im höheren Alter möglich sind.

 


Kostenloser Haarschnitt für Obdachlose: Die „Barber Angels“ waren zu Gast bei der Bahnhofsmission Freiburg

Die bundesweit aktive „Barber Angels Brotherhood“ war am 6. Mai 2018 erstmals in Freiburg im Einsatz. In und vor den Räumen der Ökumenischen Bahnhofsmission am Hauptbahnhof boten die Friseure und Friseurinnen unter Leitung ihres „Zenturios“ Andreas Drotleff aus Ortenberg kostenlose Haar- und Bartschnitte für obdachlose und bedürftige Menschen an. Ministerpräsident Winfried Kretschmann war Schirmherr der Aktion. Für die Landesregierung nahm Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg, an der Aktion teil.

Den ganzen Nachmittag über nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit, sich frisieren zu lassen. Für die Damen stand auch eine Kosmetikerin bereit. Berührungsängste kamen bei den Kunden und Kundinnen kaum auf, da die Barber Angels ihre Aktionen immer in „Bikerkluft“ durchführen. Seit Anfang 2017 haben sie in über 40 Einsätzen in ganz Deutschland und Österreich mehr als 5.000 Menschen kostenlos Haare und Bärte geschnitten.

Die Bahnhofsmission hatte sich gerne bereit erklärt, für diese Aktion ihre Räume zur Verfügung zu stellen. „Die Barber Angels kümmern sich um ein Grundbedürfnis, das bei obdachlosen Menschen oft zu kurz kommt. Gepflegt zu sein erhöht das Selbstwertgefühl und steigert die Lebensqualität. Die Aktion liegt damit ganz auf der Linie der Bahnhofsmission und ergänzt unser Angebot“, erklären die Leitungskräfte Sarah Gugel und Philipp Spitzcok.

Träger der Ökumenischen Bahnhofsmission Freiburg sind die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. und IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit.

Baden TV hat über die Aktion berichtet.

Staatssekretärin Bärbl Mielich (links) im Gespräch mit einer Friseurin der "Barber Angels" und einer Kundin

Ewald Dengler (rechts), Vorstand der Evangelischen Stadtmission, freut sich über die Aktion der "Barber Angels".

Die Barber Angels in Aktion

 


Pressegespräch zum Pflegehaus Nouvelle

Über die Planungen für das neue "Pflegehaus Nouvelle am Münsterberg" in Breisach, das am 1. Oktober 2018 eröffnet wird, informierte die Evangelische Stadtmission Freiburg die örtlichen Medienvertreter am 27. April bei einem Pressegespräch mit anschließendem Rundgang durch das Gebäude.

Ewald Dengler (Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg), Martin Bäumle (Prozessmanager) und Yvonne Mutter (künftige Hausleiterin im Pflegehaus Nouvelle) sprachen dabei unter anderem über das innovative Hausgemeinschaftskonzept der Stadtmission, das im Pflegehaus umgesetzt wird, die Gewinnung von Mitarbeitenden und über den engen Bezug zu Breisach und den dort lebenden Menschen.

 

Pressetext

Fakten zum Projekt

Kurzfassung des Hausgemeinschaftskonzepts

Bericht der Badischen Zeitung vom 30.04.2018

 


"Boys' Day" im Wichernhaus Freiburg - Besuch von Staatssekretärin Bärbl Mielich

Das Wichernhaus Freiburg beteiligte sich am 26. April 2018 am bundesweiten "Boys' Day", durch den Jungen ab der 5. Klasse Einblicke in Berufe erhalten, die traditionell eher als Frauenberufe gelten.

Elias Thoma (12) entschied sich dafür, in dem Seniorenpflegeheim der Evangelischen Stadtmission den Mitarbeitenden der Betreuung und der Alltagsbegleitung über die Schulter zu schauen. Dabei begleitete der Siebtklässler aus Breisach zum Beispiel Bewohner und Bewohnerinnen des Pflegeheims zu Betreuungsangeboten wie dem Gedächtnistraining sowie zur Andacht.

Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg, und Christian Tomschitz, Landeskoordinierungsstelle Boys’ Day und Girls’Day der Bundesagentur für Arbeit, besuchten anlässlich des "Boys' Days" das Wichernhaus, um sich vor Ort über die Ausgestaltung des Tages zu informieren.

Nach einem kurzen Rundgang durchs Haus mit Heimleiter Siegbert Thoma, Wohnbereichsleiterin Anita Dern und Vera Feger (Mitarbeiterin der Betreuung) nahmen sie gemeinsam mit dem Boys'-Day-Teilnehmer Elias an einem Betreuungsangebot teil und trafen ihn anschließend zu einem Gespräch.

Weitere Informationen zum Boys' Day

 

Im Bild von links nach rechts: Heimleiter Siegbert Thoma, Christian Tomschitz (Landeskoordinierungsstelle Boys’ Day), Elias Thoma (Teilnehmer am Boys' Day), Vera Feger (Betreuung), Staatssekretärin Bärbl Mielich.

 


„Menschen bewegen“: Tag der Bahnhofsmission am 21. April

Unter dem Motto „Menschen bewegen“ stand der bundesweite „Tag der Bahnhofsmission“ am 21. April 2018. Von 13 bis 17 Uhr luden die beiden Träger der Bahnhofsmission Freiburg - die Evangelische Stadtmission Freiburg und IN VIA in der Erzdiözese Freiburg - dazu ein, sich in der Halle des Freiburger Hauptbahnhofs über die Arbeit der Bahnhofsmission zu informieren. Auf einer Aktionsstrecke vom Reisezentrum bis hin zu den Räumen der Bahnhofsmission am Nordende von Bahnsteig 1 konnten Besucher und Besucherinnen am Glücksrad drehen, einen Rollstuhlparcour meistern, Gäste- und Mitarbeitendenportraits anschauen und sich mit Kuchen, Kaffee, Tee und Kakao stärken. Höhepunkt des Aktionstags war das Benefizkonzert der Band „Redhouse Hot Six“, die mit Oldtime-Jazz der 20er- und 30er Jahre für gute Stimmung sorgten.

Philipp Spitczok und Sarah Gugel, die Leitungskräfte der Bahnhofsmission Freiburg, wollten mit dem Aktionstag deutlich machen: „Die Bahnhofsmission Freiburg ist weit mehr als eine Hilfseinrichtung für Reisende am Bahnhof. Sie ist Teil des sozialen Hilfenetzwerks in Freiburg und eine wichtige Anlaufstelle für Menschen auf der Suche nach Orientierung."

Stadtmission nicht mehr für Sozialberatung in der Wiesentalstraße zuständig: Stadt vergibt den Auftrag an privaten Träger

Seit Anfang April ist die Evangelische Stadtmission nicht mehr für die Sozialberatung der Geflüchteten in der Wiesentalstraße zuständig. Ein privater Träger hat diese übernommen. Grund für den Trägerwechsel sind strukturelle Veränderungen im Bereich „Betreuung und Integration von Geflüchteten“ der Stadt Freiburg.

„Wir trennen uns nur ungern von dieser Aufgabe, da wir sie mit viel Motivation ausgeführt haben“, erklärt Willi Vötter, als Bereichsleiter Soziale Dienste für die Flüchtlingshilfe der Stadtmission zuständig. Die Mitarbeiterinnen seien sehr traurig über den Abschied, ebenso die Bewohner und Bewohnerinnen in der Unterkunft.

Die Stadt Freiburg hatte die Aufgaben in der Flüchtlingshilfe neu ausgeschrieben. Leider kam die Stadtmission dabei nicht mehr zum Zug. „Unser Angebot wurde geringfügig hinter dem des Konkurrenzanbieters eingeordnet. Die aktuelle Arbeit und unsere bisherige Unterstützungsleistung waren dabei nicht Gegenstand der Bewertung“, betont Willi Vötter.

Gleichzeitig mit dem Trägerwechsel wurde in Freiburg eine neue Maßnahme zur Integration von Geflüchteten gestartet. Die Stadt Freiburg stellt ihnen sogenannte Integrationsmanager/innen zur Seite, die gezielt an Themen wie Jobsuche, Ausbildung, Wohnen usw. arbeiten. Der Arbeitsaufwand für die bisherige Sozialberatung ist dadurch geringer. Deshalb wurde das Stellendeputat dafür stark reduziert.

Die Projektstelle der Ehrenamtskoordination, die überwiegend aus unabhängigen Projektmitteln der Deutschen Fernsehlotterie finanziert wird, ist von der Entscheidung zwar nur indirekt betroffen, ihre Arbeit wird dennoch Ende Juni eingestellt. „Unter den gegebenen Bedingungen lässt sich das Ehrenamtsprojekt aus unserer Sicht nicht mehr sinnvoll weiterführen. Alternative Lösungen haben sich leider zerschlagen“, begründet Willi Vötter. Bis Ende 2018 weitergeführt wird lediglich das Kunstprojekt mit traumatisierten Kindern, das in Zusammenarbeit mit der „Freiburger Vereinigung zur Hilfe für psychisch kranke Kinder und Jugendliche e. V.“ vom Verein „stART-international“ angeboten wurde.

 


BZ-Bericht über das neue Pflegeheim in Breisach

Die Badische Zeitung berichtete am 3.3.2018 über den Baufortschritt und das Konzept unseres neuen Pflegeheim in Breisach.

Hier geht es zum Bericht.

 


25 Jahre Haus Siloah - Gemeinsam das Leben feiern!

In diesem Jahr feiert das Seniorenpflegeheim "Haus Siloah" in Bad Krozingen sein 25jähriges Bestehen.

Höhepunkt des Jahres wird eine Festwoche vom 9.-13. Juli sein.

Bereits jetzt weist ein weithin sichtbares Transparent auf das Jubiläum hin.

 


Filmteam bei der Diakoniestation

Für den neuen Imagefilm der Stadtmission wurden am 28.02. Aufnahmen in unserer Diakoniestation in Bad Krozingen gemacht.

 


"DASDING"- Film über die FSJler der Bahnhofsmission

DASDING, das junge Angebot des Südwestrundfunks, war am 23.02. zu Gast bei der Bahnhofsmission und hat einen Film über unsere FSJler Amira und Matthis gedreht.

Hier geht es zum Film.

 


Neues Leben im sanierten Paulusareal: Offizielle Wiedereröffnung am 3. und 4. Februar 2018

Offene Türen für Glaube, Wissenschaft und Kultur
Evangelische Stadtmission eröffnete den Paulussaal Freiburg

Nach 20 Monaten Bauzeit haben Handwerker, Bagger und Baumaschinen das Feld geräumt - in den Paulussaal und Pauluskirche zieht neues Leben ein. Das ganze Gebäude und auch der Hof erstrahlen nach einer umfassenden Sanierung und Modernisierung in neuem Glanz. Sämtliche Räume wurden überarbeitet und neue geschaffen. Dach und Glockenstuhl sind saniert, alle öffentlichen Bereiche wurden barrierefrei erschlossen. Neue Veranstaltungstechnik sorgt für den guten Ton und das rechte Licht.

„Unser Wunsch ist, das traditionsreiche Gebäude nun zur Heimat für Glauben, Wissenschaft und Kultur im Herzen unserer Stadt zu machen", erklärt Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg. Neben unterschiedlichsten kulturellen Veranstaltungen im Paulussaal und den Angeboten der Gemeinde dreisam3 wird auch die Universität Freiburg hier für mehrere Jahre einen Platz finden.

Ewald Dengler erinnert an die Geschichte, die die Evangelische Stadtmission mit dem Gebäude verbindet: Zwischen 1907 und 1923 sei die Zentrale der diakonischen Arbeit der Stadtmission im Paulusareal untergebracht gewesen. Außerdem habe man über viele Jahrzehnte hier die Weihnachtsfeier für Bedürftige sowie den traditionellen Bazar der Stadtmission ausgerichtet.

Die zur Evangelischen Stadtmission gehörende Gemeinde dreisam3 ist bereits wieder in die Pauluskirche und die benachbarten Gemeinderäume eingezogen. Mitte Januar hat auch der Paulussaal seinen Veranstaltungsbetrieb wieder aufgenommen. So kehrten die Albert-Konzerte, die in früheren Jahren dort ein festes Standbein hatten, bereits wieder in den Paulussaal zurück. Auch die Albert-Ludwig-Universität Freiburg hat ihre ersten Veranstaltungen im Paulussaal durchgeführt.

Am 3. Februar lud die Evangelische Stadtmission Freiburg zu einem Festakt mit Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh und Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, ein.

Danach konnten die Freiburger bei einem Tag der offenen Tür das modernisierte Gebäude erkunden - es wurden Rundgänge und Kirchenführungen angeboten. Kulturelle Highlights waren ein Klavierkonzert mit dem Pianisten Alfonso Gomez,  Jazz, Gospel und Pop mit der Gruppe „VoiceEvent“ sowie eine Tangonacht. Die Wissenschaft war mit einem Science-Slam vertreten. Dazu gab es eine Ladies-Crime-Night, Aufführungen des Märchentheaters Marienbad für Grundschulkinder, ein Programm für die kleinen Gäste mit Kinderschminken und Erlebnisparcour und vieles mehr. Für das leibliche Wohl sorgten unter anderem mehrere Foodtrucks im Paulushof.

Am 4. Februar feierte die Gemeinde dreisam3 ueinen Festgottesdienst mit dem evangelischen Dekan Markus Engelhardt.

„Mit dem Eröffnungswochenende konnten wir bereits die Bandbreite der Veranstaltungen und Angebote darstellen, die in Saal und Kirche möglich und willkommen sind. Wir freuen uns, dass viele, viele Menschen die Gelegenheit genutzt haben, das geschichtsträchtige Gebäude neu kennenzulernen und hoffen, dass sie noch viele Male wiederkommen", so Diakon Norbert Aufrecht, der als Geschäftsbereichsleiter mit seinem Team die verschiedenen Nutzungen im Paulussaal koordiniert.

Presseberichte über die Eröffnung des Paulusareals

In ihrer Ausgabe vom 5.2.2018 berichtete die Badische Zeitung über die Eröffnung des Paulussaals.

Hier geht es zum Bericht.

Der Stadtkurier berichtet in seiner Ausgabe vom 8.2. ebenfalls über die Eröffnung.

Zur Ausgabe 6-18

 


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