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Stadtmission nicht mehr für Sozialberatung in der Wiesentalstraße zuständig: Stadt vergibt den Auftrag an privaten Träger

Seit Anfang April ist die Evangelische Stadtmission nicht mehr für die Sozialberatung der Geflüchteten in der Wiesentalstraße zuständig. Ein privater Träger hat diese übernommen. Grund für den Trägerwechsel sind strukturelle Veränderungen im Bereich „Betreuung und Integration von Geflüchteten“ der Stadt Freiburg.

„Wir trennen uns nur ungern von dieser Aufgabe, da wir sie mit viel Motivation ausgeführt haben“, erklärt Willi Vötter, als Bereichsleiter Soziale Dienste für die Flüchtlingshilfe der Stadtmission zuständig. Die Mitarbeiterinnen seien sehr traurig über den Abschied, ebenso die Bewohner und Bewohnerinnen in der Unterkunft.

Die Stadt Freiburg hatte die Aufgaben in der Flüchtlingshilfe neu ausgeschrieben. Leider kam die Stadtmission dabei nicht mehr zum Zug. „Unser Angebot wurde geringfügig hinter dem des Konkurrenzanbieters eingeordnet. Die aktuelle Arbeit und unsere bisherige Unterstützungsleistung waren dabei nicht Gegenstand der Bewertung“, betont Willi Vötter.

Gleichzeitig mit dem Trägerwechsel wurde in Freiburg eine neue Maßnahme zur Integration von Geflüchteten gestartet. Die Stadt Freiburg stellt ihnen sogenannte Integrationsmanager/innen zur Seite, die gezielt an Themen wie Jobsuche, Ausbildung, Wohnen usw. arbeiten. Der Arbeitsaufwand für die bisherige Sozialberatung ist dadurch geringer. Deshalb wurde das Stellendeputat dafür stark reduziert.

Die Projektstelle der Ehrenamtskoordination, die überwiegend aus unabhängigen Projektmitteln der Deutschen Fernsehlotterie finanziert wird, ist von der Entscheidung zwar nur indirekt betroffen, ihre Arbeit wird dennoch im Juni eingestellt. „Unter den gegebenen Bedingungen lässt sich das Ehrenamtsprojekt aus unserer Sicht nicht mehr sinnvoll weiterführen. Alternative Lösungen haben sich leider zerschlagen“, begründet Willi Vötter. Bis Ende 2018 weitergeführt wird lediglich das Kunstprojekt mit traumatisierten Kindern, das in Zusammenarbeit mit der „Freiburger Vereinigung zur Hilfe für psychisch kranke Kinder und Jugendliche e. V.“ vom Verein „stART-international“ angeboten wurde.

 


Geflüchteten Jugendlichen bei der Integration helfen

Dussmann Service übergibt Bildungsbox an die Flüchtlingshilfe der Stadtmission

Am 17. Januar 2018 übergab der Freiburger Niederlassungsleiter Thomas Wellenreiter eine „Bildungsbox“ an die Flüchtlingshilfe der Evangelischen Stadtmission Freiburg, die sich um die Betreuung der Geflüchteten in der Unterkunft kümmert.  In der Bildungsbox stecken nicht nur Bücher, sondern auch Schulmaterial für unterschiedliche Altersgruppen, wie Buntstifte, Malblöcke, Tuschkästen und Kreide.

Die Aktion findet in Zusammenarbeit mit dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) statt. Dieser umfasst mehr als 400 Träger von Jugendhilfeeinrichtungen und Einzelpersonen.
 
„Bildung und Spracherwerb sind die entscheidenden Faktoren für eine gelingende Integration. Mit dem Lern- und Lesematerial in den Bildungsboxen wollen wir die Jugendlichen beim Deutschlernen unterstützen und ihnen helfen, sich auf ihr zukünftiges Leben hier in Deutschland vorzubereiten“, erklärt Thomas Wellenreiter.

Willi Vötter, Bereichsleiter Soziale Dienste der Stadtmission, und das Team der Flüchtlingshilfe freuen sich sehr über die Bildungsbox: „Sie unterstützt unsere Arbeit in der Flüchtlingsunterkunft und hilft den Jugendlichen, sich in- und außerhalb der Schule besser in ihr neues Lebensumfeld einzugewöhnen. Insbesondere für die jungen Geflüchteten, die auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sind, ist die Box eine wertvolle Hilfe.“

 


Erntedankfest bei der Flüchtlingshilfe

 


Film über die Flüchtlingshilfe

Ein Team von ERB Medien drehte am 28.4. einen Filmbeitrag über unsere Sozialbetreuung für Flüchtlinge in der Wiesentalstraße, der inzwischen im Rahmen der Serie "Vision.Mission.Stadtmission" auf bwfamily.tv gesendet wurde.

Wiederholungen der Sendung laufen am Do 27.7., 19:45 Uhr;  Sa 29.7., 18 Uhr;  Di 1.8., 19:45 Uhr; Do 3.8., 19:45 Uhr und Sa 5.8., 18 Uhr.

 


Sommerfest am 1. Juli

 


Feiern mit den Nachbarn aus aller Welt

Herbstfest der Flüchtlingsunterkunft Wiesentalstraße

Vor knapp einem Jahr hat die Evangelische Stadtmission Freiburg die Sozialbetreuung in der Flüchtlingsunterkunft in der Wiesentalstaße 21a übernommen. Das Team der Flüchtlingshilfe hat in dieser Zeit viel erlebt und bewegt. Nun war es an der Zeit, auch einmal gemeinsam zu feiern.

Am 2. Oktober trafen sich die BewohnerInnen, ehren- und hauptamtlich Mitarbeitende, NachbarInnen und Kooperationspartner zu einem bunten Herbstfest auf dem Außengelände des benachbarten Jugend- und Kinderhauses „Juks“. Kulinarische Spezialitäten, Tänze und Musik aus verschiedenen Kulturen, ein Kinderprogramm und viele zwischenmenschliche Begegnungen bescherten allen Mitfeiernden einen frohen Nachmittag.

Weitere Bilder

 


"Freunde statt Fremde": Film vom ersten Freundschaftsspiel

Im August bestritten die Teilnehmer des „Freunde statt Fremde“-Trainings gegen Team Africa erstmals ein Freundschaftsspiel über 90 Minuten auf dem großen Feld.

"Freunde statt Fremde": Stadtmission beteiligt sich am Projekt des SC Freiburg

Die Evangelische Stadtmission Freiburg beteiligt sich am „Freunde statt Fremde“-Fußballtraining des SC Freiburg, der sein Engagement für Flüchtlinge in Freiburg ausbaut. Das Freiburger Netzwerk veranstaltet seit November 2015 wöchentlich ein Fußballtraining für Flüchtlinge und wird als 19. Willkommensbündnis nun für zwei Jahre im Rahmen des bundesweiten Integrations-Programms „Willkommen im Fußball“ gefördert. Mit dieser Unterstützung soll das bestehende Fußballangebot ausgebaut und Flüchtlinge bei der Integration in den südbadischen Vereinsfußball unterstützt werden.

„Freunde statt Fremde“ ist das Motto, unter dem der SC Freiburg seit 2009 Aktionen bündelt und Projekte unterstützt, die sich für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen und gegen Diskriminierung wenden. Seit November 2015 gehört das „Freunde statt Fremde“-Fußballtraining dazu. Das wöchentliche Fußballangebot ist ein gemeinsames Projekt von Polizei-Sportverein Freiburg, Stadt Freiburg, Diakonischem Werk Freiburg, Evangelischer Stadtmission Freiburg, eurojournalist.eu und SC Freiburg für Jugendliche und erwachsene Männer (16 bis 30 Jahre) aus den Freiburger Flüchtlingswohnheimen in der Lörracher Straße und in der Wiesentalstraße, wo die Stadtmission für die Betreuung der Flüchtlinge zuständig ist.

Die „Freunde statt Fremde“-Fußballeinheiten sind mittlerweile fester Bestandteil des Alltags vieler Bewohner des Wohnheims. Das Trainerteam versucht, über den Spaß am Fußball den Teilnehmern spielerisch die deutsche Sprache näherzubringen und ihnen dadurch die Integration in die deutsche Gesellschaft zu erleichtern. Über das Fußballtraining hinaus werden außerdem gemeinsam weitere Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen geplant und durchgeführt.

Weitere Informationen zum „Freunde statt Fremde“-Fußballtraining gibt es auf der Website des SC Freiburg.

Hintergrund „Willkommen im Fußball“

„Willkommen im Fußball“ ist ein bundesweites Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, gefördert von der Bundesliga-Stiftung und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz.
Seit August 2015 haben sich bundesweit 20 Willkommensbündnisse gebildet. Die Bündnisse bestehen aus der Kooperation eines Vereins der Bundesliga oder 2. Bundesliga mit lokalen Bildungsträgern, bürgerschaftlichen Initiativen und Amateurvereinen. Eine fachliche sowie finanzielle Unterstützung sorgt dafür, dass die lokalen Bündnisse und Netzwerke auch über die Förderdauer hinaus tragfähig gemacht werden.

Website der Bundesliga Stiftung

Website der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung

 


Besuch vom Nikolaus

Adventliche Feier für Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer

Rund 150 Menschen leben mittlerweile in der Flüchtlingsunterkunft in der Wiesentalstraße 21a. Im Moment sind alle dabei, sich kennen zu lernen, sich einzurichten und allmählich Routinen in den Wohnbereichen zu entwickeln.
Diese Ankunftsphase fällt zusammen mit der Adventszeit, in der es auch ums Ankommen geht, die von ihrem Ursprung her auch an die Weihnachtsgeschichte erinnern will. Auch in dieser Geschichte gibt es Anklänge an das, was wir gerade live im Heim oder durch die Nachrichten erleben: Da gibt es den berühmten Satz "Es gab keinen Platz in der Herberge", der zu unserer Diskussion um die Aufnahmefähigkeit und -bereitschaft in der EU passt. Und es gibt den Bericht über die Flucht von Maria und Josef mit ihrem neugeborenen Kind nach Ägypten.

Die Adventszeit ist für uns aber auch eine Zeit voller Bräuche und Traditionen. Wenigstens ein bisschen etwas davon wollen wir auch in der Wiesentalstraße spürbar werden lassen.

Am 6. Dezember, dem Nikolaustag, waren deshalb alle BewohnerInnen und die ehrenamtlichen HelferInnen eingeladen, am Abend auf dem Hof den Nikolaus zu begrüßen, der gefüllte Socken mit Geschenken für alle Kinder dabei hatte.

Dazu gab es Musik von den Kiew Brassern, heißen Teepunsch, leckere Plätzchen und vor allem die Möglichkeit zur Begegnung zwischen Ehrenamtlichen und BewohnerInnen.

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