Manchmal gerät das Leben aus der Spur. Dann brauchen Menschen Hilfe. Die Bahnhofsmission hilft jedem. Gratis. Sofort. Niemand muss sich anmelden, Voraussetzungen erfüllen oder seinen Namen nennen. Ist bei Ihnen alles in Ordnung? Gut. Dann kümmern wir uns um die anderen.

Auf Reisen: Mit Auskünften und Unterstützung bei der Verständigung.
Beim Ein-, Aus- und Umsteigen. Mit Aufenthaltsmöglichkeit, Rollstuhl oder Hebebühne.

In akuten Nöten: Kleidung kaputt. Kein Telefon. Ohne Schlafplatz. Hungrig. Durstig. Bestohlen. Verletzt. Krank. Schwach.

In existenziellen Notlagen: Wohnungslos. Süchtig. Krank. Verarmt. Verzweifelt.

Bis zu 60.000 Menschen bewegen sich täglich am Freiburger Hauptbahnhof. Inmitten der Hektik des Bahnhofalltages bietet die Bahnhofsmission Freiburg allen Menschen einen Ort zum Verweilen, eine Anlaufstelle für Hilfe in Problemlagen oder einfach menschliche Zuwendung und ein offenes Ohr. Aber auch hilfsbedürftigen Reisenden wie z.B. Blinden, Behinderten, alten Menschen und Kindern hilft die Bahnhofsmission mit ihrer Reisehilfe. Bei uns sind alle Menschen willkommen: Ob Reisende oder Wohnungslose, ob Familien, Rentner oder Jugendliche - die Bahnhofsmission ist für sie da.

Unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter packen dort an, wo es nötig ist - schnell, unbürokratisch und unentgeltlich.

Die Bahnhofsmission Freiburg besteht seit mehr als 100 Jahren. Trägerverbände sind die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. und IN VIA - Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e.V.

 

Kirche am Bahnhof

Beispiele für Nächstenliebe gibt es in der Bibel. Und am Bahnhof.

Alle Menschen brauchen irgendwann Hilfe:
Wenn sie noch sehr jung sind oder alt. Wenn sie gerade krank sind oder mit einer Behinderung leben. Wenn ihnen unterwegs die Brieftasche gestohlen wurde oder auf dem Weg zum Bewerbungsgespräch die Hosennaht platzt.
Wenn sie durchnässt wurden oder sich geschnitten haben oder keine Übernachtungsmöglichkeit finden.
Erst recht brauchen sie Hilfe, wenn das Leben entgleist und in Krisen führt. Wenn sie wohnungslos sind. Arm. Frierend. Verzweifelt. Hungrig. Einsam. Wenn sie süchtig sind oder Schluss machen wollen.

Die Bahnhofsmission hilft jedem. Gratis. Sofort. Niemand muss sich anmelden, Voraussetzungen erfüllen oder seinen Namen nennen.

Unsere Arbeit gründet sich auf die Aussagen der Bibel zur christlichen Nächstenliebe für Menschen in Not. Darunter verstehen wir die liebende und helfende Aufgeschlossenheit und Hinwendung besonders zu den Menschen, die in ihrer jeweiligen Situation Hilfe und Gemeinschaft brauchen.

Mitarbeiten

Film über die FSJler der Bahnhofsmission

DASDING, das junge Angebot des Südwestrundfunks, war am 23.02. zu Gast bei der Bahnhofsmission und hat einen Film über unsere FSJler Amira und Matthis gedreht.

Hier geht es zum Film.

 

Stellenangebote

Zwei Stellen für "Freiwilliges Soziales Jahr" ab September 2018 in der Bahnhofsmission Freiburg zu vergeben!

Du bist zwischen 18 und ca. 25 Jahre jung, möchtest dich gern ein Jahr lang in einer sozialen Einrichtung engagieren, dabei viel Neues erleben, unglaublich viele Erfahrungen sammeln, interessante Menschen kennen lernen, gesellschaftliche Zusammenhänge besser verstehen, in einem Team mit über 20 Ehrenamtlichen arbeiten und in deiner Zeit bei uns von einem Anleiter gut begleitet werden?

Vielleicht hast du auch gerade die Schule oder eine erste Ausbildung abgeschlossen und möchtest dich mit Hilfe eines FSJ neu orientieren?

Dann kann ein Freiwilliges Soziales Jahr bei uns in der BM Freiburg genau das Richtige sein!

Wer wird sind:

Die Bahnhofsmission Freiburg besteht seit mehr als 100 Jahren. Trägerverbände sind die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. und IN VIA - Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e.V.

Die Bahnhofsmission hilft jedem. Niemand muss sich anmelden, Voraussetzungen erfüllen oder seinen Namen nennen. Auf Reisen: Mit Auskünften und Unterstützung bei der Verständigung. Beim Ein-, Aus- und Umsteigen. Mit Aufenthaltsmöglichkeit, Rollstuhl oder Hebebühne. In akuten Nöten: Kleidung kaputt. Kein Telefon. Ohne Schlafplatz. Hungrig. Durstig. Bestohlen. Verletzt. Krank. Schwach. In existenziellen Notlagen: Wohnungslos. Süchtig. Krank. Verarmt. Verzweifelt.

Was du "mitbringen" solltest:

  • Selbstbewusstsein
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Neugier
  • Aufgeschlossenheit gegenüber unserer christlichen Identität

 

Deine Aufgaben:

  • Mitarbeit im Gastraum der Bahnhofsmission
  • Begegnungs- und Kontaktarbeit, überwiegend mit Menschen in sozialen Schwierigkeiten
  • Anbahnung von Hilfeprozessen und Beratungen
  • übernahme von Thekendiensten mit ehrenamtlich Mitarbeitenden oder PraktikantInnen
  • Umstiegshilfen am Bahnhof
  • Erledigungen in der Stadt
  • Protokolle und andere Zuarbeiten für die Einrichtungsleitung.
  • Bei Interesse: Mitarbeit im AK "Kirche am Bahnhof" (Adventslesungen, Mittagsgebet u.ä.)

 

Wir bieten dir:

  • Geldzahlung für Unterkunft und Verpflegung: 220 Euro
  • bei Interesse besteht die Möglichkeit einer Zimmervermittlung in einer FSJ- WG
  • Taschengeld: 180 Euro im Monat


Wir freuen uns auf deine Bewerbung unter:

sarah.gugel@stadtmission-freiburg.de

Oder per Post unter:
Bahnhofsmission Freiburg
Sarah Gugel
Bismarckallee 7f
79098 Freiburg

Oder komm vorbei und schau dich bei uns um!

Deine Ansprechpartnerin: Sarah Gugel, Evang. Leitung der Bahnhofsmission

Telefonnummer für Rückfragen: 0761 31917-86

Menschen zuhören und unkompliziert helfen - Wäre das etwas für Sie?

In der Bahnhofsmission begegnen Menschen "wie Du und ich" anderen Menschen. Mal geht es darum, zuzuhören und Annahme zu vermitteln, mal geht es um praktische Hilfeleistungen. Ein Team aus rund 25 Ehrenamtlichen, zwei FSJ-Kräften und zwei Fachkräften tut diese Arbeit. Doch mehr Herzen und mehr Hände könnten noch mehr helfen. Weil immer wieder Teamer ausscheiden, suchen wir ständig engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die einen Teil ihrer Zeit unterstützungsbedürftigen Menschen am Bahnhof schenken wollen.

Eine Sinn stiftende Aufgabe

Arbeit in der Bahnhofsmission ist anspruchsvoll. Sie stiftet Sinn und fordert heraus: In kaum einer Tätigkeit, können Sie mehr über sich selbst, über andere und über das Leben lernen.

Damit Sie dieser Aufgabe immer gut gewachsen sind, bereiten wir Sie sorgfältig auf Ihre Tätigkeit vor und begleiten Sie später kontinuierlich.

Wenn Sie überlegen, ob Sie bei uns eine Aufgabe finden könnten, laden wir Sie gerne zu einem unverbindlichen Infogespräch in die Bahnhofsmission ein. Im Anschluss können Sie hospitieren und sich einen Eindruck von der praktischen Arbeit verschaffen.

 

Erfahrungs- und Presseberichte über das Ehrenamt bei der Bahnhofsmission

Im Rahmen einer Serie über das Ehrenamt berichtete die Badische Zeitung am 15.08.2015 über die Bahnhofsmission Freiburg.

Zum Bericht

 

Interview mit einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin der Bahnhofsmission im "vonWegen"-Magazin der Ev. Stadtmission, Ausgabe 1/14.

Zum Interview

Eine unserer Mitarbeiterinnen hat ihre Erfahrungen in einem Blog festgehalten.

Eine slowakische Frau ist mit ihrer etwa 11-jährigen Tochter bei uns gestrandet. Sie sind hier völlig übermüdet und ausgehungert angekommen. Im Gepäck nur eine höchst merkwürdige Story, warum sie in Frankreich bei ihrem Freund gelebt haben und nun rausgeflogen sind.Ständig verschwindet die nervöse Mutter, um zu rauchen. Ihre Tochter sitzt stundenlang da und schaut sich manchmal auch mit ihrer Mutter gemeinsam die ausgelegte Kinderbibel an. Wenn die Mutter verschwindet, vertieft sie sich in ein Bild, dass sie mit den Wachs- und Buntstiften auf Kopierpapier malt. Später sehe ich die beiden gemeinsam malen. Es sieht fast wie eine friedliche Freizeitbeschäftigung aus. Ein Familienprojekt.Dennoch ist die Lage eher aussichtslos. Als Migranten aus dem europäischen Ausland haben die beiden keinen Anspruch auf Sozialleistungen und heute Nacht keine Übernachtungsmöglichkeit. Wir werden die Polizei rufen müssen, damit die sich darum kümmert. Denn Minderjährige auf der Straße schlafen zu lassen, können wir nicht verantworten.Mutter und Tochter sind hier in der Bahnhofsmission, um die nächsten Schritte für sich zu planen. Wir sind ein Ort, an dem man zur Ruhe kommen kann.

Heute begleite ich eine Blinde Dame zum Zug. Sie ist schön des Öfteren bei uns gewesen und strahlt jedes Mal wenn sie einem von den Ehrenamtlichen begegnet. Ich warte an der Straßenbahn und schaue mich um, ohne sie gleich zu finden. Nach ein paar Minuten höre ich Rufe. „Hallo, hierher!“. Ein Passant hat mit der Dame auf mich gewartet und mich dann angesprochen. Er hat ihr seine Augen geliehen. Das berührt mich. Sie sagt, der Mann wollte sie sogar zum Zug begleiten, obwohl er ein völlig Fremder für sie war. Dann hakt sich die Dame bei mir ein und wir kaufen gemeinsam ein Ticket für sie. Außer meiner Sehkraft braucht die Dame nichts weiter, um am Bahnhof gut zurechtzukommen.

Heute hatte ich ein Gespräch mit einem sehr netten, feinfühligen Mann. Er ist noch relativ jung, aber er scheint niedergeschlagen zu sein. Als ich ihn anspreche, ist er dankbar für mein Nachfragen. Er spricht von großer Schuld in seinem Leben. Außerdem erzählt er von seinem letzten Rückfall in den Alkoholismus, den er sich selbst nicht vergeben kann. Auch Gott habe ein Maß der Vergebung und das sei nun voll, meint er verzweifelt. Angst, große Angst vor dem Gericht Gottes habe er, erzählt er weiter. So gerne würde ich ihm all diese Gedanken abnehmen und ihm sagen, wie groß Gottes Liebe besonders für die Schwachen ist. Als ich ihm sage, dass ich ihn für seine Kraft bewundere, schaut er mich erstaunt an. Ich weiß, dass es sehr schwer ist, aus der Alkoholsucht herauszukommen. Es erfordert so viel Mut, sich seinem Verhalten während des Rückfalls zu stellen.

"Der Kaffee zu Hause schmeckt mir nicht..." sagt ein älterer Mann mit einem Grinsen zu mir. Man sieht seine kaputten Zähne und seine strahlenden Augen. Er kommt jeden Nachmittag hierher und bestellt immer eine und manchmal sogar zwei Tassen Kaffee. "Daheim habe ich eine tolle Maschine und denselben Kaffee, wie ihr hier in der Bahnhofsmission. Aber ganz alleine in meinem Wohnzimmer schmeckt er mir einfach nicht." Ich nicke wissend, denn ich verstehe: Zum Kaffee trinken braucht man Gesellschaft. Und diese gibt es hier in der Bahnhofsmission. Das rettet meinen Nachmittag. Denn dieser Mann hat mir mal wieder gezeigt, warum wir für unsere Gäste wichtig sind.

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Gerne können Sie Personen mit Hilfebedarf auf unser Angebot hinweisen, sie zu uns begleiten oder auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bahnhofsmission informieren, damit diese sich um die Person kümmern.

Gerne nehmen wir Ihren Auftrag zur Reisehilfe telefonisch unter 0761/22877 entgegen. Jemand vom Team wird Ihren Fragen zur Ihrer Person, zur geplanten Abfahrtszeit, Treffpunkt, Umfang des Gepäcks stellen. Dieser Service ist ausschließlich telefonisch möglich.

Für Kinder bis zum Alter von 14 Jahren gibt es auf festgelegten Fernverkehrssrecken das kostenpflichtige Begleitangebot "kids on tour". Dieses Programm führt die Bahnhofsmission bundesweit in Kooperation mit der Deutschen Bahn durch. Tickets dafür können Sie an jedem Bahnschalter buchen.

In der Bahnhofsmission ist die Weitergabe von Verpflegung und Kleidung nur als Notversorgung möglich.

In diesem Rahmen nehmen wir gerne die folgenden Dinge an:

Kaffee, Milch, Zucker, Marmelade, Margarine, Schmalz, frisches Brot

Kleidung: robuste Kleidungsstücke in kleinen Mengen, auch gut erhaltene Unterwäsche oder Socken.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen, wo Sie Sachspenden sinnvoll abgeben können.

  • Unvoreingenommene Wertschätzung gegenüber Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen
  • Zeit für regelmäßige Dienste (3,5–5 Stunden wöchentlich)
  • Stabile Persönlichkeit, Belastbarkeit und Teamfähigkeit


Weitere Informationen zum Ehrenamt finden Sie auf dieser Seite unter "Mitarbeiten".